Dienstag 10.12.13, 20:50 Uhr

Nazis und Juristen 3



Leitung und AStA der Ruhr-Uni haben heute in einer Pressemitteilung verlauten lassen: „Mit Beginn des kommenden Sommersemester 2014 werden das Rektorat und der AStA eine gemeinsame Kampagne an der Ruhr-Uni ins Leben rufen, um die Studierenden für das Thema Rechtsradikalismus zu sensibilisieren.“ Für die Sensibilisierung von JuristInnen eignet sich sicherlich der hier gezeigte Fernsehbeitrag.


3 Gedanken zu “Nazis und Juristen

  • Jakob Spatz

    Nicht nur bei der Rente mit 67 sollte die DDR Vorreiter sein. Wie dort nach 1989 könnten auch die Jura-Fakultäten in Westdeutschland „neugegründet“ werden: Alle Prof._innen feuern, alle Stellen neu ausschreiben und hoffen, damit die mehr als tausendjährigen Seilschaften ein wenig zurück zu drängen. Die Gelegenheit wäre gerade günstig. Bei DER gegenwärtigen Jurist_innenschwemme fällt es wohl nicht auf, wenn mal ein paar Jahrgänge Absolvent_innen fehlen.

    Und das Gerede von den „beiden deutschen Diktaturen“ hätte mal eine reale Grundlage.

  • Hans

    In der BRD gab es Persilscheine und man war mit seiner NS-Vergangenheit aus dem Schneider. In der DDR musste man dafür einer Parteiorganisation der SED beitreten. Von wegen antifaschistische Tradition der DDR. Onkel Stalin konnte jedes autoritäre Händchen zum Staatsaufbau gebrauchen.
    The same shit everywhere.

  • Falk Moldenhauer

    Betr. Hans.

    Die DDR unterm Lügenberg!
    “ Was immer auch geschieht: „Nie dürft ihr von dem Kakao, durch den man Euch zieht, auch noch trinken.“ (Erich Kästner)
    Die Lügenkrankheit geht mal wieder um, den Lügen selbst aber geht es sauwohl. Im ganzen Land haben sie sich häuslich eingerichtet, vollgefressen rülpsen sie: „SED-Unrechtsregime“ „zweite deutsche Diktatur“ „Mauerstaat“ „Stasifolter“ „verordneter Antifaschismus“, „ProFaschismismus“. Ganze Herrscharen beteiligen sich bis heute daran von schwarz bis Rosa-Rot“ und „superschlauen Linke“. Aber auch Historiker. Es geht dabei lediglich um die Delegitimierung des ersten sozialistischen Staates auf deutschem Boden (Außenminister Kinkel.

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