Archiv für den Monat: Mai 2012


Mittwoch 02.05.12, 09:43 Uhr

Lafontaine macht Wahlkampf in Bochum

Die Linkspartei kündigt auf ihrer Webseite an: »Am 9. Mai wird Oskar Lafontaine, Fraktionsvorsitzender Die Linke im Saarland, ab 15:00 Uhr auf der Kundgebung der Partei Die Linke Bochum auf dem Husemannplatz Bochum reden. Auch Katharina Schwabedissen, die Spitzenkandidatin der Linken in NRW (Listenplatz 1 Der Linken in Nordrhein-Westfalen) sowie die Bochumer DirektkandidatInnen Christian Leye (Wahlkreis 108 ), Mehriban Özdogan (Wahlkreis 107) und Andreas Ixert (Wahlkreis 109) werden sich dort den Bürgerinnen und Bürgern ab 15 Uhr vorstellen.«


Mittwoch 02.05.12, 08:25 Uhr

bodo im Mai

Über ihre druckfrische Mai-bodo schreibt die Redaktion der Zeitschrift: »Das soziale Straßenmagazin für Bochum, Dortmund und Umgebung porträtiert in diesem Monat Sir Hannes, einen der ersten Dortmunder Punks, Gründer der Deutschpunk-Pioniere „The Idiots“, von Phantoms of Future und Honigdieb und ein ausgesprochen netter Mensch. Die Redaktion berichtet von Streetart zwischen Straße und Galerie und stellt die Ideen hinter dem diesjährigen n.a.t.u.r.-Festival in Bochum vor. bodo bedankt sich bei Singer / Songwriter Tommy Finke und bei den Geierabend-Akteuren Martin Kaysh und Sandra Schmitz für die Überraschungsbesuche bei der Eröffnung des neuen bodo-Vereinssitzes und stellt Frank vor, der in Bochum das Straßenmagazin verkauft. mehr…


Dienstag 01.05.12, 21:35 Uhr
Jugendverbände und Bündnis gegen Rechts rufen gemeinsam auf:

Dem Rassismus entgegentreten

Am morgigen Mittwoch haben BezirksschülerInnenvertretung, Antifajugend, DGB-Jugend, Bochumer Kinder- und Jugendring und Bochum gegen Rechts zu einem Pressegespräch eingeladen. Es ist ganz offensichtlich gelungen, sich darauf zu verständigen, wie am Donnerstag gemeinsam der Provokation von proNRW entgegengetreten wird. Die „Nazis in Nadelstreifen“, wie sie der NRW Innenminister nennt, wollen am Donnerstag vor der Moschee in der Humboldtstraße eine Hetzveranstaltung gegen die in unserer Gesellschaft lebenden Muslime veranstalten. Die Jugendorganisationen und Bochum gegen Rechts rufen dazu auf, ab 10 Uhr in der Humboldtstraße deutlich zu machen, dass die Nazi-Aktion nicht widerstandslos hingenommen wird. Auch in der muslimischen Gemeinde wird darüber diskutiert, den Nazi-Aufmarsch nicht einfach zu ignorieren, sondern sich der Provokation entgegenzustellen.


Dienstag 01.05.12, 19:23 Uhr
Dokumentarfilm über ein „widerständisches Nest“ in Salecina

Von der Weltrevolution zur Alpenpension?

Herbert Marcuse, Max Frisch und Theo Pinkus, 1976 in Salecina

Am Freitag, den 4.Mai zeigt die Bochumer Geschichtswerkstatt um 20.00 Uhr im Sozialen Zentrum den Film „Salecina- Von der Weltrevolution zur Alpenpension?“ Die Ankündigung:  »1971 gründete der Zürcher Sozialist und Buchhändler Theo Pinkus zusammen mit seiner Frau Amalie Pinkus-de Sassi auf dem Malojapass das Begegnungszentrum Salecina. Es wurde zum soziokulturellen, politischen Mekka der linken Intelligenzia mit Gästen wie Max Frisch oder Herbert Marcuse. Der Film gibt Einblicke in das vom Establishment scharf beobachtete „widerständische Nest“, das sogar in der Nähe terroristischen Gedankenguts gerückt wurde. Zitate von Gründungsmitgliedern spiegeln die Ursprungszeit. Gespräche mit zeitgenössischen Salecina-Aktivisten schlagen den Bogen zur Gegenwart.«


Dienstag 01.05.12, 14:41 Uhr

Piratenjäger wird Piratenchef

Jürgen Link schreibt in seinem Blog „Bangemachen gilt nicht„: Am Schluss des letzten Posts wurde die Frage gestellt, wie die Piraten es eigentlich mit den “neuen Kriegen” der Bundeswehr hielten. Eine piratenmäßig naive Frage! Zweidrittel ihrer Bundesdelegierten haben jetzt einen Bundesvorsitzenden gewählt, der Regierungsdirektor im Verteidigungsministerium mit direkter Zuständigkeit für die Bundeswehrunis ist. Auf Befragen erklärte er sich für die neuen Buwe-Kriege (als Beamter musste er das ja auch wohl – er schuldet seinem Dienstherrn de Maizière “Treuepflicht”).“ Auch wenn Jürgen Link in einer Nebensächlichkeit irrt (bei den Piraten gibt es keine Delegierten), lohnt es sich, den ganzen Text zu lesen.