Samstag 01.10.11, 21:06 Uhr
Das DDR-Kabinett Bochum informiert über...

…den antiimperialistischen Schutzwall 3


Das DDR-Kabinett Bochum lädt am Sonntag, den 16. Oktober um 13:00 Uhr zu einer Veranstaltung ein unter dem Thema: „Die Staatsgrenze der DDR … Friedensgrenze im kalten Krieg ?“ Referent ist  Horst Liebig, Oberstleutnant a.D. der Grenztruppen der DDR. Die Moderation übernimmt Peter Wolter von der Junge Welt. In der Einladung zur Veranstaltung heißt es über Mauer und Stacheldraht: „Es starben dort Menschen. Über diejenigen, die die DDR illegal verlassen wollten, wird viel – wenn auch oft unvollständig oder gar falsch – berichtet. Das Schicksal derjenigen Menschen der DDR, die während des Grenzdienstes von westlichen Seite aus getötet wurden, ist jedoch nach wie vor ein Tabu. Wir wollen versuchen es zu brechen und gleichzeitig eine Antwort finden, was es mit dem viel zitierten, aber nie vorgelegten „Schießbefehl“ an der Staatsgrenze der DDR auf sich hat.« Einen guten Eindruck über das DDR-Kabinett Bochum gewinnt man auf youtube:


3 Gedanken zu “…den antiimperialistischen Schutzwall

  • Max

    Meinen Dank gilt allen Genossen, die am antiimperialistischen Schutzwall unsere sozialistische Deutsche Demokratische Republik und damit den Frieden verteidigt hatten!

  • NutzerIn

    Boah! Ob sich die MacherInnen von bo-alternativ wenigstens selbst ein ein bisschen unwohl dabei fühlen, hier eine Veranstaltung mit einem NVA-Oberstleutnant a.D. zu bewerben, während nur ein paar Nachrichten drüber berichtet wird, dass das Friedensplenum gegen militärische Präsenz im RuhrCongress protestieren will?

    Und mit von der Partie ist dann auch noch der ehemalige Stasi-Agent Peter Wolter, der heute für die nationalbolschewistische Junge Welt schreibt. Oh, sorry, natürlich heißt es „Kundschafter des Friedens“ und „linke Tageszeitung“.

    Mal ehrlich, emanzipatorische KommunistInnen und eigentlich alle anderen Linken, die gegen Militarismus, Nationalismus und autoritäre Regierungstechniken kämpfen, müssen sich für sowas doch nur schämen.

  • Michael Wenzel

    Liebe Redaktion,

    gerade mal wieder bei euch durchgeklickt und mit deutlichem Unbehagen zunächst den Veranstaltungshinweis gelesen und dann den Leserbrief von „Max“, der zudem noch auf eine geradezu unerträglich militaristische „Nationale Volksarmee“-Verherrlichungs-Homepage verweist.

    Sorry, aber es gibt Grenzen des Erträglichen und hier ist sie gleich doppelt überschritten.

    Schönen Gruß
    Michael Wenzel

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