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Samstag 11.11.17, 15:41 Uhr
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Rechercheergebnisse zu den neuen Stolpersteinen

Erinnerung an Opfer des Faschismus

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Die Mitwirkenden der Veranstaltung haben eine Mitteilung des Stadtarchivs erhalten, dass der Termin am Donnerstag ausfällt. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

Am Donnerstag, den 16. November um 17.30 Uhr werden  im Stadtarchiv die Ergebnisse der Recherchen über die Opfer des Faschismus vorgestellt, an die die Stolpersteine erinnern, die der Künstler Gunter Demnig am 20. Oktober eingesetzt hat. (weiterlesen)

Freitag 10.11.17, 13:06 Uhr
Keine Kompensationspflanzung für den Bahnhof-Weitmar?

Zynismus pur!

Die Bürgerinitiative Bahnhof-Weitmar hat vergeblich darum gekämpft, dass der Wald am Bahnhof Weitmar gehalten bleibt. Zumindest gab es dann eine detaillierte Verpflichtung der Stadt, für  Kompensationspflanzungen zu sorgen. Die Initiative berichtet, dass dies ein hohles Versprechen war: »Der Passus in der Beschlussvorlage des Bebauungsplanes 946, dass die Ersatzpflanzung für die gefällten Bäume am Bahnhof-Weitmar innerhalb eines Jahres nach Rodung erfolgt sein muss, sei ein „Übertragungsfehler, der versehentlich nicht aktualisiert wurde“. So hatte sich die Stadt Bochum vor einem Jahr noch herausgeredet, richtig sei: “Die Erstaufforstung muss innerhalb von zwei Jahren nach Rechtskraft des Bebauungsplans durchgeführt worden sein!” Der B-Plan 946 (Bahnhof-Weitmar) ist seit dem 26.10.2015 rechtskräftig. Die zwei Jahre sind also um und was ist geschehen? Auf der Ettersheide, der Hauptkompensationsfläche, ist immer noch kein Baum gepflanzt worden. Schlimmer noch! Die 3 bis 5m hohen Bäume, die in den letzten Jahren dort sukzessiv zu einem dichten Wäldchen herangewachsen waren, sind im Frühjahr 2017 radikal abgeholzt worden um das Gelände „pflanzreif“ (Zitat der Baumfällfirma) zu machen. Zynismus pur!« (weiterlesen)

Donnerstag 09.11.17, 21:38 Uhr

Stadtrundgang: Bochum im Faschismus

Am kommenden Sonntag, den 12. November bietet die Volkshochschule um 14:00 Uhr einen Stadtrundgang mit Michael Niggemann zu wichtigen historischen Fakten aus der Zeit, als Bochum braun war, an: »Wie hat 1933 alles angefangen? Wie sah Bochum 12 Jahre später aus? An etlichen Orten in der Innenstadt, die an „damals“ erinnern, wird ein Einblick gegeben, was Alltag unterm „Hakenkreuz“ konkret für die Menschen in Bochum bedeutete. Wer freute sich über die neuen politischen Herren? Wer hatte zu leiden? (weiterlesen)

Donnerstag 09.11.17, 20:51 Uhr

Unschlüssig und unangemessen

Die Linke im Rat der Stadt Bochum teilt die Kritik des Mietervereins am „schlüssigen Konzept zur Ermittlung der Angemessenheitsgrenzen für die Kosten der Unterkunft“ von Hartz-IV-Empfänger*innen. Hierzu erklärt Sevim Sarialtun, Fraktionsvorsitzende Der Linken im Rat: „Bereits 2015 haben wir gefordert, dass die Erstellung eines neuen schlüssigen Konzepts für die Kosten der Unterkunft auf keinen Fall zur Durchsetzung von weiteren Sozialkürzungen missbraucht werden darf. Wenn die Stadt bei den Ärmsten in unserer Stadt weiter kürzen will, dann gefährdet sie den sozialen Frieden in Bochum.
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Donnerstag 09.11.17, 14:48 Uhr
Lesung mit Stephanie Kuhnen für lesbische Frauen und ihre Freundinnen

Für mehr lesbische Sichtbarkeit

Am Donnerstag, den 16.11. lädt die Rosa Strippe um 19.00 Uhr im Rahmen des “ALTERnativ-Los!”-Treffens zu einer Lesung mit Stephanie Kuhnen für lesbische Frauen und ihre Freundinnen ein: »Es heißt, Lesben sind unsichtbar und eine aussterbende Identität. Angesichts der historisch einmaligen Situation, dass mehrere Generationen in einer toleranteren Gesellschaft sich offen zeigen können, hätte es über die Jahre eine steigende lesbische Präsenz geben müssen. Stattdessen dominieren schwule Männer Bild und Themen. Wenn von Homosexuellen gesprochen wird, dann werden Lesben „mitgemeint“. (weiterlesen)

Donnerstag 09.11.17, 09:53 Uhr
Hartz IV-EmpfängerInnen sollen schlechter wohnen

“Absurd und nicht hinnehmbar”

Die Stadt Bochum versucht seit mehreren Jahren, bei der Erstattung von Wohnungskosten von Hartz-IV-EmpfängerInnen Leistungen zu kürzen. Geld für externe Gutachten wurden ausgegeben, um nun dem Sozialausschuss ein “schlüssiges Konzept des Grundsicherungsträgers zur Angemesenheit* von Unterkunftskosten in Bochum” vorzulegen. Der Geschäftsführer des Mietervereins Michael Wenzel zeigt in einer Stellungnahme an mehreren Beispielen auf, wie wenig schlüssig und angemessen das Konzept ist. Obwohl die Grünen die für das Konzept verantwortliche Sozialdezernentin stellen, pflücken sie das Konzept ebenfalls in einer Anfrage auseinander. Sie versprechen in ihrer Pressemitteilung: “Bis die Fragen der Grünen geklärt sind, wird die Verwaltung das neue Konzept nicht umsetzen.” (weiterlesen)

Mittwoch 08.11.17, 17:24 Uhr

Datenweitergabe an die Bundeswehr

Die Soziale Liste Bochum kritisiert, dass die Verwaltung die Weitergabe von Adressen von Jugendlichen an die Bundeswehr unverändert weiter betreiben will. In einer Bürgeranregung gem. § 24 GO NRW hatte der Bundestagsabgeordnete Dr. Alexander Soranto Neu angeregt, „Jugendliche, bei denen die Weitergabe ihrer Daten an die Bundeswehr bevorsteht“, ebenso wie deren Eltern anzuschreiben und „über die beabsichtigte Datenweitergabe“ zu informieren. (weiterlesen)
Mittwoch 08.11.17, 16:22 Uhr

Obdachlos ‑ Vier Tage ein Penner

Am Donnerstag, den 16. November lädt das Straßenmagazin bodo um 19.30 Uhr in seine Anlaufstelle, Stühmeyerstraße 33, zu einem Filmgespräch mit Hüdaverdi Güngör ein: »Im Winter 2015/2016 packte der junge Journalist und Filmemacher Hüdaverdi Güngör das Überlebensnotwendigste und verbrachte vier Nächte auf den Straßen Kölns. Der Film „Obdachlos“ ist das dokumentarische Ergebnis dieses Experiments. Am 16. November ist der Filmemacher in der Veranstaltungsreihe „bei bodo“ zum Filmgespräch zu Gast. (weiterlesen)

Mittwoch 08.11.17, 16:09 Uhr

Lohn-Prellerei bei Mindestlöhnen

In Bochum bekommen immer noch nicht alle Beschäftigten die Bezahlung, die ihnen per Gesetz zusteht. Das kritisiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Die NGG beruft sich hierbei auf neue Zahlen des Bundesfinanzministeriums. Danach leitete das verantwortliche Hauptzollamt Dortmund in den ersten sechs Monaten des Jahres insgesamt 80 Ermittlungsverfahren wegen nicht gezahlter gesetzlicher Mindestlöhne ein. Im Gastgewerbe wurden die Beamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) zwölf Mal fündig. (weiterlesen)

Mittwoch 08.11.17, 15:48 Uhr

Gedenken an die Reichspogromnacht

Der Bochumer Kinder- und Jugendring macht noch einmal auf die Gedenkveranstaltung am morgigen Donnerstag, 09. November 2017 um 17.00 an den Stelen (Harmoniestraße / Ecke Dr. Ruer-Platz) aufmerksam: Am 09. November 1938 wurden in ganz Deutschland Synagogen und Gebetshäuser angezündet, wurden jüdische Geschäfte und Wohnungen geplündert, gab es zahlreiche Verhaftungen Unschuldiger und es wurden Menschen ermordet. Die Nazis ließen ihrem Hass auf Juden – auch in Bochum – für alle sichtbar freien Lauf und zerstörten die alte Synagoge. Diese Nacht war das Signal zum größten und schlimmsten Völkermord in der Geschichte der Menschheit. (weiterlesen)

Mittwoch 08.11.17, 07:59 Uhr

Bochumer Frauenfahne

Am kommenden Sonntag, dem 12. November, findet um 17:00 Uhr in der Stadtwerke Lounge im Ruhrstadion die Buchvorstellung “Hundert und sieben Sachen Bochumer Geschichte in Objekten und Archivalien” als Katalog zur gleichnamigen Ausstellung des Stadtarchivs statt. Das Frauenarchiv ausZeiten weist in seinem Newsletter darauf hin: »Das Buch enthält einen Text zur “Bochumer Frauenfahne”, die in den 1970er Jahren bei vielen Demonstrationen und Kundgebungen der autonomen Frauen- und Lesbenbewegung wehte. Die Fahne zeigt das von einer Faust gesprengte “Frauenzeichen”, den Venusspiegel, der als Zeichen einer “Weiblichlichkeit” galt, die die Frauen vehement ablehnten. Der Text beschreibt, wie die Bochumer Frauen gegen den § 218 kämpften und wie sie zum ersten Mal männliche Gewalt zu einem öffentlichen Thema gemacht haben. (weiterlesen)

Montag 06.11.17, 12:37 Uhr

Zurück aus Afghanistan


Ab Donnerstag zeigt das endstationKino den Film “Die Welt sehen”, der den Spielfilmpreis des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund Köln 2017 gewonnen hat. Die Filmankündigung: “Zwei junge Soldatinnen, Aurore und Marine, kommen von ihrem Einsatz aus Afghanistan zurück. Mit ihrer Truppe verbringen sie drei Tage in einem Fünf-Sterne-Hotel auf Zypern. Hier, inmitten von Touristen, sollen sie lernen, das Erlebte hinter sich zu lassen. Im Militärjargon: »Dekompression«. Doch so leicht ist es nicht, den Krieg zu vergessen. (weiterlesen)

Montag 06.11.17, 08:29 Uhr

Alternative SemesterSTADT-Party

Am 16.11. um 18 Uhr findet an der Ruhr-Uni vor dem GB Gebäude eine Alternative SemesterSTADT-Party statt. In den letzten Semestern organisierte die „schwarzen RUB“ solche Partys. Das klappt dieses Semester nicht. Also hat sich ein loses Kollektiv von Menschen gebildet, die daran interessiert sind, “diese Veranstaltung am Leben zu halten und zu organisieren. In den vergangenen Semestern gab es immer ein paar Stände von (links-/grün-) politischen Gruppen, feministischen und auch anarchistischen Verbindungen oder anderen Kollektiven, die hier die Möglichkeit haben Flyer, Infomaterial oder Merch anzubieten oder auch Getränke oder Speisen zu verkaufen oder gegen Spende anzubieten. Nicht zuletzt steht der Dialog und die Vernetzung im Vordergrund.” (weiterlesen)

Montag 06.11.17, 07:43 Uhr
Rechtsextremismus - Rechtspopulismus - was liegt vor?

Wut, Verzweiflung, Hetze…

Am Montag, dem 13.11. um 18.30 Uhr lädt die Volkshochschule gemeinsam mit dem “Bündnis gegen Rechts” zu einer Veranstaltung zum Thema Rechtsextremismus und Rechtspopulismus ein: “Es ist etwas in Bewegung geraten in Europa und darüber hinaus, was Demokratinnen und Demokraten mit Sorge erfüllt. Zunehmend machen sich antidemokratische, rassistische und populistische Parolen, Parteien und Personen bemerkbar. Oftmals offen und unverblümt, aber nicht selten auch verdeckt und unauffällig. Wie ist das alles auf einen Nenner zu bringen, was sich zwischen Pegida, der AfD, dem Aufkommen einer intellektuellen Rechten, den rechtsextremistischen Kameradschaften und Parteien abspielt?” Der Text zu dieser Veranstaltung wurde lange vor der Bundestagswahl geschrieben. Die angesprochenen Fragen bekommen besondere Aktualität durch die Wahlerfolge der rechten Parteien in Österreich (FPÖ!), in Tschechien und bei der deutschen Bundestagswahl. (weiterlesen)

Sonntag 05.11.17, 21:14 Uhr

Gedenken an die Reichspogromnacht
in Wattenscheid

Das Wattenscheider Kuratorium Stelen der Erinnerung lädt auch in diesem Jahr zum Gedenken an die ermordeten 87 WattenscheiderInnen jüdischen Glaubens ein. Das Kuratorium hat sich gegründet, um die Arbeit von Hannes Bienert fortzuführen. Treffpunkt ist wie in all den Jahren der Saarlandbrunnen am 9. November 2017 um 12 Uhr. Gemeinsam gehen wir um 12:15 zu den drei Stelen am Standort der ehemaligen Synagoge am Nivellesplatz. Programm der öffentlichen Gedenkveranstaltung in Wattenscheid: (weiterlesen)

Samstag 04.11.17, 14:53 Uhr
Am Vorabend des Jahrestages der Reichspogromnacht

Interview mit Simon Gronowski

Im Antifa Café am 8.11. im Sozialen Zentrum wird ein Videointerview mit dem Zeitzeugen Simon Gronowski gezeigt. In der Einladung heißt es: Am 9.11.7017 jähren sich die Pogrome des Novembers 1938 zum 79. Mal. Sie markieren den Übergang der gezielten Diskriminierung von Jüdinnen und Juden in Deutschland, hin zur systematischen Verfolgung die im Menschheitsverbrechen der Shoa mündete. Anlass für uns, das am 8. November stattfindene offene Antifa Café den Erinnerungen von Simon Gronowski zu widmen. Simon war als Elfjähriger im Deportationszug XX auf dem Weg in die sichere Vernichtung, als dieser im April 1943 von drei belgischen Widerstandskämpfern aufgehalten wurde. Durch diesen in seiner Form einzigartig gebliebenen Akt des Widerstandes, konnten einige der deportierten Menschen aus den Waggons fliehen. Ermutigt durch diese selbstlose Aktion gelang noch anderen Deportierten die eigenständige Flucht. (weiterlesen)

Freitag 03.11.17, 14:48 Uhr

Lesung mit Fatma Aydemir: „Ellbogen“

Am Mittwoch, den 8. November, um 19.30, laden das Literatürk-Festival und der Bahnhof Langendreer gemeinsam zu einer Lesung mit der Autorin Fatma Aydemir ein. »Die Autorin liest aus ihrem Roma „Ellbogen“. Es moderiert Ulrich Noller von WDR Cosmo. Die Lesung wird als Live-Stream auf WDR Cosmo gesendet. In „Ellbogen“ geht es um eine 17-jährige Berlinerin türkischer Herkunft: Bei Hazal staut sich der Frust darüber an, fremdbestimmt durch ihren autoritären Vater und ihre depressive Mutter zu sein und keine Zukunftsperspektive für sich zu sehen. Sie erlebt alltägliche Zurückweisung, der sie sich ständig ausgesetzt fühlt und die ihre Wut immer größer werden lässt. (weiterlesen)

Freitag 03.11.17, 09:31 Uhr

Veganes Picknick

Zur Zeit ist ziemlich eindeutig kein ideales Wetter für ein Picknick im Westpark. Das monatlich am ersten Sonntag im Monat stattfindende vegane Picknick läuft in den nächsten Monaten wieder im Sozialen Zentrum. Am 5. 11. heißt es dann also ab 13 Uhr: »Wir schlemmen nach dem DIY (Do It Yourself) – Prinzip: Bringt mit, worauf Ihr Lust habt, für Euch und für alle anderen! So entsteht ein großes Buffet. Egal ob süß oder herzhaft, warm oder kalt – alles ist erlaubt, Hauptsache es ist vegan. Hier noch einmal die organisatorischen Hinweise: (weiterlesen)

Freitag 03.11.17, 09:11 Uhr

Kleidertausch-Party im NFZ

Beim „Kunst- und Kreativmarkt“ in Langendreer im Oktober hatte die Naturfreunde-Jugend im NaturfreundeZentrum (NFZ) zum ersten Mal eine Kleidertausch-Party organisiert. Sie berichtet: »Der Erfolg war überwältigend. Deshalb hat die Naturfreundejugend beschlossen, das Konzept regelmäßig – immer am ersten Samstag des Monats – fortzusetzen. Das heißt: gebrauchte Kleidungsstücke, die nicht mehr passen oder nicht mehr gefallen, können gegen neue Lieblingsstücke getauscht werden. Es gibt auch viele Spenden zum Stöbern. Los geht’s wieder am 4.11. zwischen 15:00 – 17:00 Uhr im NFZ, Alte Bahnhofstr. 175. Außerdem wird es am 2.12. zusätzlich einen kleinen Weihnachtsbasar geben.«

 
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