Archiv - September 2017

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Montag 25.09.17, 07:14 Uhr

Zeichen gegen die AfD setzen

Die Gruppe junger Antifaschist*innen Rhein-Ruhr schreibt: »Aus aktuellem Anlass findet am heutigen Montag, 25.9. um 18.00 Uhr am Bochumer HBF eine Spontandemonstration statt. Gemeinsam werden wir mit euch ein deutliches Zeichen gegen die AfD setzen – kraftvoll und entschlossen. Kein Raum für Sexismus, Rassismus und Antisemitismus! Weitere aktuelle Infos dazu findet ihr im Laufe des Tages auf Twitter: https://twitter.com/gja_rr #noafd #fckafd.«

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Sonntag 24.09.17, 22:50 Uhr
Bundestagswahl

Zweitstimmen in Bochum

In Bochum nahmen 24,7 % der Wahlberechtigten nicht an der Bundestagswahl teil. Die CDU sackte unter 25 %. Rot-grün blieb zusammen unter 40 %. Linke, FDP und AfD landeten  jeweils zwischen 10 und 11 Prozent.

Sonntag 24.09.17, 12:31 Uhr

Beobachtungen zum Linksextremismus

Die AfD im Landtag und die Fraktion FDP & Stadtgestalter im Bochumer Rat haben sich in Anfragen besorgt erkundigt, wie es mit dem Linksextremismus im Land bzw. in der Stadt Bochum aussieht. Die Landesregierung schreibt in ihrer Antwort: “Sogenannte linksautonome Hochburgen, die vergleichbar sind mit den Szenen in Berlin, Leipzig oder Hamburg, gibt es in Nordrhein-Westfalen nicht.” Sie zählt dann auf, in welchen Städten in NRW es wie viele Zentren gibt, “die zum maßgeblichen Teil von Gruppierungen des sogenannten autonomen linksextremistischen Spektrums genutzt werden”. In neun NRW-Städten gibt es demnach 12 “bekannte” Zentren. In Bochum haben die MitarbeiterInnen des Innenministeriums ein einziges solches Zentrum entdeckt. Welches es ist, wird nicht verraten. Die Stadtverwaltung beruhigt in ihrer Antwort die FDP- & Stadtgestalter-Fraktion, die wissen wollte: “Werden alle Bochumer Schülerinnen und Schüler von Projekten gegen Linksextremismus erreicht?” Die Stadtverwaltung stellt fest: »Aus den unterschiedlichen Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendarbeit sind keine Rückmeldungen zu linksextremistischen Gruppierungen oder Ereignissen bekannt, so dass von der Tatsache auszugehen ist, dass linksextremistische Konstrukte und Aktivitäten eine marginale Rolle in der Bochumer Jugendszene spielen.«

Sonntag 24.09.17, 07:44 Uhr

Welch Land wohl könnten betreten wir?

Die Theatergruppe „WortSinnWeisen“ präsentiert am Dienstag, den 26. 9. um 20:00 Uhr im Bahnhof Langendreer ihr Programm „Drum, welch Land wohl könnten betreten wir?“ Die Theaterproduktion handelt von Armut, Verfolgung, Flucht und dem Entwurf einer Welt, die für alle Menschen ein Leben ohne Not und in Würde ermöglicht. Mit Texten von Aischylos, Morus, Soyfer, Tucholsky, Zweig u. a. lässt die Theatergruppe unterschiedliche Personen aus unterschiedlichen Zeiten lebendig werden. Die abwechslungsreichen und vielfältigen Spielszenen zeigen, wie hoch aktuell diese „alten“ Werke heute sind. Mit Theater, Musik und Gesang erkundet die Gruppe, ob der Mensch dem Menschen hilft und wie eine für alle Menschen gerechte Welt sein könnte. (weiterlesen)

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Sonntag 24.09.17, 07:22 Uhr

Wo das Gras am höchsten wächst

Am Montag, den 25.09. zeigt das endstation.kino im Rahmen des endstation.clubs ein Kurzfilmprogramm. Der Filmclub richtet sich an filmbegeisterte Menschen zwischen 16 und 26 Jahren mit und ohne Fluchterfahrung. Am Montag sind zwei Dortmunder Filmemacher zu Gast, Philip Hallay und Irfan Akcadag (beide wurden auch schon bei blicke.filmfestival des ruhrgebiets ausgezeichnet). Sie zeigen ihre Filme Wo das Gras am höchsten wächst (D 2016, 51 Minuten) und Staub und Rauch und stellen sich danach der Diskussion. Außerdem wird das Musikvideo Walls vom Dortmunder Filmkollektiv I am here gezeigt. Bei Bedarf wird das Gespräch auf Arabisch, Englisch oder Französisch übersetzt, die Veranstaltung ist kostenlos.

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Samstag 23.09.17, 06:14 Uhr

Warnstreik im Postbank Konzern

Bei der Postbank – einer hundertprozentigen Tochter der Deutschen Bank – findet zur Zeit eine Tarifauseinandersetzung statt. Drei Tage vor der dritten Verhandlungsrunde für die rund 18.000 Beschäftigten des Postbank-Konzerns setzt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) heute die Warnstreiks in mehreren Postbank-Filialen fort. Betroffen ist u. a. auch die Filiale in Wattenscheid. Die Gewerkschaft geht davon aus, dass die bestreikten Bankfilialen ganztägig geschlossen bleiben. Die bisherigen zwei Verhandlungsrunden endeten jeweils ohne Angebote der Arbeitgeberseite. ver.di fordert eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2022, die Erhöhung der Gehälter um fünf Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten, eine deutliche Anhebung der Ausbildungsvergütungen sowie weitere unternehmensspezifische Forderungen. Die Gewerkschaft will außerdem über einen Zukunftstarifvertrag sprechen, der auch Regelungen zur Digitalisierung beinhalten soll.

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Freitag 22.09.17, 09:35 Uhr
Wohnungsleerstände und Zweckentfremdungssatzung

Falsches Spiel vor der Bundestagswahl?

Netzwerk ‚Stadt für Alle’ fordert SPD-Stellungnahme

Das Bochumer Netzwerk ‚Stadt für Alle’ kritisiert den Umgang mit dem Thema Zweckentfremdungssatzung in den Ausschüssen des Stadtrates. In der Ratssitzung am 30. August hatten SPD, CDU und AfD gemeinsam eine Entscheidung über die Initiative zum Schutz und Erhalt von Wohnraum verhindert. Die SPD begründete ihr Verhalten in einer Erklärung wie folgt: “Zu einer ordentlichen Abwägung gehört, dass die Fachausschüsse sich damit beschäftigen.” Doch während die Bezirksvertretungen nacheinander alle ein Votum abgaben (viermal Zustimmung, einmal Ablehnung, ein Patt), wird in den Fachausschüssen aktuell gar nicht beraten. (weiterlesen)

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Freitag 22.09.17, 07:34 Uhr
Spendenaufruf der Humanitären Cuba Hilfe:

Hilfe für die Hurrikan-Opfer

Die Humanitäre Cuba Hilfe ruft angesichts der katastrophalen Hurrikanschäden auf Kuba zu Spenden auf und schreibt: »Die verheerenden Folgen des Super-Hurrikans IRMA auf mehreren Inseln der Karibik sind ein schwerer Schlag für die betroffenen Menschen. Die Bilder und Berichte über die Schäden und Verwüstungen sind schockierend. Der Hurrikan hat trotz der aufwändigen Schutzvorkehrungen gerade auch im Osten und der gesamten Nordküste Kubas immense Schäden angerichtet, die regionale Infrastruktur beschädigt und einige Wohnbezirke zerstört. Das Eindringen des Meeres und über fünf Meter hohe Wellen verursachten schwere Schäden an den Ufern der gesamten Küstenregion.” Näheres. (weiterlesen)

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Freitag 22.09.17, 07:20 Uhr

Arbeitsplatzvernichtung & Profite

Die Bochumer DKP schreibt: »ThyssenKrupp rechnet mit Einsparungen von 400 bis 600 Millionen Euro, sollte die Fusion zustande kommen. Die Hälfte davon durch den Abbau von Arbeitsplätzen, oder im Konzernsprech: durch „Synergien in Verwaltung, Vertrieb, Logistik und Forschung“. Langfristig soll ThyssenKrupp Tata noch mehr Geld sparen, indem ab 2020 „unrentable Anlagen überprüft“ werden. Auch das bedeutet Massenentlassungen. Mehr als 7.000 der insgesamt 37.000 Arbeitsplätze stehen zu Beginn auf dem Spiel. Das wäre nur der Anfang. (weiterlesen)

Donnerstag 21.09.17, 17:29 Uhr

Wohnungsmärkte als Gentrifizierer

Ein Beitrag zu einer Debatte auf dieser Seite

Die Initiative Recht auf Stadt – Ruhr hat auf ihrem Blog »Realize Ruhrgebiet«, einen Beitrag zur “Gentrifizierungsdebatte“ veröffentlicht, die an dieser Stelle geführt wurde. Die Einleitung des Artikels: “In der ersten Jahreshälfte 2017 provozierte ein Kommentar auf der Website bo-alternativ.de eine Debatte über die Frage, ob in Bochum Gentrifizierungsprozesse stattfinden. Der Kommentator warf der bescheidenen Alternativkultur, die in den letzten Jahren an der Herner Straße entstanden ist, vor, Lokale wie die »Trinkhalle«, der »Kugelpudel« oder der »Café Eden e.V.«, würden durch Aufwertungen Mietsteigerungen und Verdrängungen im »Kortländer-Kiez« auslösen.” Weiter zum ganzen Artikel.

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Donnerstag 21.09.17, 13:03 Uhr
AFD-Werbung im Bochumer Stadtspiegel

Heftige Kritik aus der eigenen Redaktion

Facebook Profilbild von Andrea Schröder

Die Redaktionsleiterin des Bochumer Stadtspiegel Andrea Schröder schreibt auf ihrer facebook-Seite: »Ich befinde mich aktuell im Krankenstand und bin gerade entsetzt über die Zeitung, für die ich als Redaktionsleiterin Verantwortung trage. Auf der Titelseite springt mich die entsetzliche AFD-Werbung an – und nein, das geht gar nicht!! Ich habe mich mit meinem Profilbild bereits deutlich positioniert und tue das hiermit auch noch einmal hochoffiziell und persönlich: Diese Partei ist definitiv keine Alternative für Deutschland! Ja, der Stadtspiegel ist eine Zeitung, die ihren Umsatz allein aus dem Beilagen- und Anzeigengeschäft generiert, aber Entschuldigung: nicht um jeden Preis! Es gibt Grenzen, die haben wir aus meiner Sicht heute definitiv überschritten und ich distanziere mich in aller Deutlichkeit davon!« Eine ihrer KollegInnen schreibt: »Ich bin meinem Arbeitgeber gegenüber zur Loyalität verpflichtet – heute aber schäme ich mich für ihn!« Eine andere hat eine Anti-AFD Bild veröffentlicht.

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