Mittwoch 25.09.13, 21:26 Uhr

Linke fordert Rücktritt von Dirk Loose

Die Linkspartei in Bochum fordert den Sprecher des Studierendenparlaments (StuPa) der Ruhr-Uni, Dirk Loose, zum Rücktritt auf und reagiert damit auf eine Veröffentlichung des Protestplenums an der Ruhr-Uni. In der Erklärung heißt es: »David Staercke, Sprecher der Bochumer Linken erklärt, Dirk Loose habe für die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) aktiv Wahlkampf gemacht. Eine so eindeutige Positionierung zur Bundespolitik steht laut dem Linke-Sprecher nicht im Einklang mit dem Selbstverständnis des StuPa-Sprechers, der angeblich für eine pragmatische Studierenden-Politik abseits der allgemeinen Themen, von Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik stehe.
Dirk Loose ist Mitglied der Liste der Naturwissenschaftler und Ingenieure Bochum (NAWI), die dafür wirbt, eine pragmatische hochschulpolitische Liste zu sein und sich nicht in das klassische politische Spektrum einordnen ließe. Sie sei nicht von allgemeinpolitischen Denkweisen und Themen geprägt.
David Staercke ist der Auffassung, eine deutliche Positionierung von Dirk Loose zu den rechtpopulistischen Zielen der AfD sei unhaltbar für den Sprecher, der mit den Stimmen der Juso-Hochschulgruppe, der Liste der Geistes-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften (GEWI) und der Internationalen Liste gewählt wurde.
Das Studierendenparlament der RUB müsse daher Konsequenzen ziehen, so der Sprecher der Bochumer Linken und unterstützt damit die Rücktrittsforderungen des Protestplenums an der RUB.
Laut dem Protestplenum ist Dirk Loose von Bochumer Schülerinnen und Schülern am vergangenen Samstag gesehen worden, wie er bei einem Infostand der AfD Werbung für deren Inhalte und deren Kandidatur für den Bundestag machte. Loose selber soll geäußert haben, er sei während des gesamten Bundestagswahlkampfs für die AfD auf der Straße unterwegs gewesen.«

 
 
 
 


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