Jahresarchiv für 2012

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Freitag 07.12.12, 13:42 Uhr
Soziale Liste sieht Interessenskollision bei Prüfgesellschaft

Das Schneckentempo der Aufklärung

Die Soziale Liste schreibt: »Die jetzt von den Stadtwerken mit der Prüfung der Vorgänge um das Steinbrück-Honorar, sowie die Vorgänge bei den anderen Veranstaltungen im Rahmen des Atrium-Talks beauftragte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young GmbH ist in der Vergangenheit mehrfach sowohl für den Abgeordneten als auch für den Minister Steinbrück tätig gewesen. Außerdem hat Steinbrück am 17. Mai 2011 anläßlich eines Vortrages bei Ernst & Young in Frankfurt/M. ein Vortragshonorar von 15.000 Euro erhalten. Die Soziale Liste im Rat sieht hierbei eine Interessenskollision, die die Transparenz und Aufklärung zumindest erschwert und behindert. (weiterlesen)

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Donnerstag 06.12.12, 17:41 Uhr
Comiclesung zur Situation von Flüchtlingen:

„Im Land der Frühaufsteher“

Am 13. Dezember, um 19.30, laden Bahnhof Langendreer und Medizinische Flüchtlingshilfe zu einer szenischen Comiclesung ins Studio 108 ein. Paula Bulling liest zusammen mit Maman Salissou Oumarou aus ihrer Graphic Novel „Im Land der Frühaufsteher“. Die junge Berliner Künstlerin hat darin ihre Gespräche und Begegnungen mit Asylbewerbern in Halle, Halberstadt und Möhlau dokumentiert.  Maman Salissou Oumarou, der aus Nigeria nach Deutschland flüchtete, ist selbst einer der Protagonisten. Er ist Schauspieler und studiert heute Regie in Köln. (weiterlesen)

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Donnerstag 06.12.12, 11:46 Uhr
Demonstration für eine Bleiberechtsregelung

Duldung bedeutet dauernde Ungewissheit


Anlässlich der Innenministerkonferenz in Rostock hatte gestern die Initiative “alle bleiben!” deutschlandweit zu Aktionen für eine neue Bleiberechtsregelung auf. In Bochum beteiligen sich der Flüchtlingsrat NRW, die Medizinische Flüchtlingshilfe, das Bündnis gegen Rechts, das Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur, Amnesty international  und andere Initiativen mit einer Kundgebung vor dem Hauptbahnhof an der Aktion. In einem Redebeitrag machte  Birgit Naujoks (Foto), die Geschäftsführerin des Flüchtlingsrates klar, worum es geht: »Etwa 90.000 Menschen leben mit einer Duldung in Deutschland. Das bedeutet, dass diese Menschen ausreisepflichtig sind, die Abschiebung jedoch aus unterschiedlichen Gründen ausgesetzt ist. Mit Duldung leben heißt leben mit vielen Einschränkungen. Es gibt keine Sprachförderungsangebote, der Zugang zum Arbeitsmarkt ist erheblich erschwert, die Menschen werden sehr oft in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Dadurch bestehen kaum Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe. Am schlimmsten ist jedoch die dauernde Ungewissheit, wie lange man noch in Deutschland bleiben kann. (weiterlesen)

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Mittwoch 05.12.12, 20:39 Uhr
Die VVN fordert:

“Energische Maßnahmen gegen Neonazis”

Angesichts der jüngsten Ausschreitungen, Hakenkreuzschmierereien und Gewalttaten durch Neonazis in Bochum fordert die VVN – Bund der Antifaschistinnen, “dass gegen Neofaschistinnen und –faschisten endlich mit aller möglichen Gesetzesschärfe vorgegangen wird”. In einer Mitteilung der VVN heißt es: »Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen und muss entsprechend geahndet werden!  In den letzten Monaten mussten wir alle lernen, dass der Staat über seine Geheimdienste wahrscheinlich tief in den neofaschistischen Strukturen drin steckt bzw. diese sogar mit sehr viel Geld über seine V-Leute gefördert hat. Der Publizist Ralf Giordano hat einmal sinngemäß gesagt, dass der Staat mit seinen Neonazis Augen zwinkernd einverstanden ist, wenn sie es nicht gar zu toll treiben. Die NSU-Morde waren dann doch wohl zu viel – jedenfalls nachdem Stück für Stück Teile der Wahrheit herauskommen. Zu vieles ist wohl längst schon geschreddert worden. (weiterlesen)

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Mittwoch 05.12.12, 19:27 Uhr

Na bitte, es geht doch

Das Presseamt der Stadt ließ heute verlauten: »Die Stadtwerke Bochum haben heute (Mittwoch, 5. Dezember) mitgeteilt, dass sie Herrn Hellen von der vertraglichen Verschwiegenheitsverpflichtung entbinden. Die Oberbürgermeisterin begrüßt diese Entscheidung der Geschäftsführung. Herr Hellen steht in der Verantwortung, seinen Beitrag zur Klärung von offenen Fragen wahrzunehmen. Diese Verpflichtung hat er in erster Linie gegenüber der Geschäftführung der Stadtwerke Bochum. Die Oberbürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende erwartet von den Verantwortlichen für den Atriumtalk eine zügige Klärung der noch offenen Fragen. Hierzu zählen unter anderem Unklarheiten in Zusammenhang mit dem Honorar für Mario Adorf. Die Oberbürgermeisterin hat in einem heute geführten Gespräch mit der Geschäftsführung deutlich gemacht, dass die Klärung von offenen Fragen mit Nachdruck und Kurzfristigkeit abzuschließen sind und in der morgigen Sitzung des Aufsichtsrates über den Stand der Klärungen zu berichten ist.«

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Mittwoch 05.12.12, 19:24 Uhr

Linke verurteilt Naziübergriffe

Zu den erneuten Übergriffen von Nazis in Bochum-Langendreer erklärt die Sprecherin der Bochumer Linken, Mehriban Özdogan: „Die Linke Bochum verurteilt die gestrigen erneuten Übergriffe von Nazis in Bochum-Langendreer. Nachdem es bereits am 28. November 2011 zu Angriffen gegen einen Teenager gekommen war, und am 2. Dezember 2012 die Webseite des Bahnhofs Langendreer offenbar von Nazis gehackt worden war, wurden gestern mehrere Jugendliche in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Langendreer überfallen und von mutmaßlichen faschistischen Schlägern verletzt.” (weiterlesen)

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Mittwoch 05.12.12, 19:23 Uhr
Der DGB zur Ausschöpfungsquote des Bildungs- und Teilhabepaketes:

Erscheckend

Der DGB Ruhr Mark schreibt: »Am 1. April vergangenen Jahres war das sogenannte Bildungs- und Teilhabepaket in Kraft getreten. Es sollte dazu beitragen, den zu geringen Regelsatz für Kinder in Familien mit Hartz IV Bezug zu verbessern. So sollten bedürftige Familien für ihre Kinder Zuschüsse für warmes Mittagessen, Nachhilfe, Schulausflüge oder Freizeitaktivitäten beantragen können. Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW hat eine Übersicht zur Umsetzung des Bildungs- und Teilhabegesetzes in Auftrag gegeben und die Ergebnisse zeigen, dass landesweit im ersten Halbjahr 2012 nur 50 % der vorgesehenen Mittel ausgegeben wurden. (weiterlesen)

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Mittwoch 05.12.12, 13:26 Uhr

Überfall von Nazi-Schlägern in Langendreer

Am gestrigen Dienstag, den 4. Dezember wurden sechs junge Frauen und Männer gegen 13.30 Uhr vor dem S-Bahnhof Langendreer mit Schlagwaffen krankenhausreif geprügelt und getreten. Die Täter kamen mit der S-Bahn aus Essen. Unter ihnen war ein einschlägig bekannter Nazi aus Gelsenkirchen. Nach Aussage der Betroffenen stiegen die fünf Täter in Essen in die S 1 in Richtung Dortmund zu und folgten den sechs Jugendlichen, die am S-Bahnhof Langendreer die Bahn verließen. Auf dem Bahnhofsvorplatz, nahe einem Kiosk an der Bushaltestelle kam es dann zum Angriff durch die Schläger, die plötzlich Schlagstöcke und andere Schlagwaffen zogen und die sechs Jugendlichen brutal mit Schlägen und Tritten traktierten. Nach einigen Minuten hörten Schläge und Tritte auf und die Angreifer verschwanden. Die Jugendlichen mussten im Krankenhaus ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen und ihre Verletzungen behandeln lassen, eine der jungen Frauen erlitt einen Nasenbruch. (weiterlesen)

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Mittwoch 05.12.12, 10:57 Uhr

Neue Seminare der DGB-Jugend

Die DGB-Jugend NRW hat ihre Bildungsprogramme für das Jahr 2013 vorgestellt: Zwei Programmhefte wenden sich einerseits an Schülerinnen und Schüler von 14 bis 19 Jahren, andererseits an Studentinnen und Studenten, Aktive in der Gewerkschaftsarbeit und MultiplikatorInnen. Auf insgesamt 84 Seiten finden sich vielfältige Angebote. Die Themenpalette der Seminare reicht vom Aktivangebot über die Bundestagswahl 2013 und Wochenenden für Schülervertretungen bis hin zu Ausbildungen für Referentinnen und Referenten in der Jugendbildungsarbeit. Inhaltlicher Schwerpunkt des Seminarangebots bleibt die Arbeit gegen Rassismus und Rechtsextremismus. (weiterlesen)

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Mittwoch 05.12.12, 07:15 Uhr
Das polnische Theater Węgajty zu Gast in Bochum

“Quellen für die Zukunft”

Das Freie Kunst Territorium Bochum schreibt: »Anfang Dezember erwartet Bochum einen Höhepunkt im kulturellen Leben der Stadt zu Jahresende: Das international renommierte Theater Węgajty bringt nicht nur zwei aktuelle Stücke zur Aufführung, sondern präsentiert auch ein ganzes Paket von künstlerischen und sozio-kulturellen Aktionen. Erklärtes Ziel ist die langfristige Zusammenarbeit mit Kultureinrichtungen und Theaterinteressierten aus Stadt und Region, um in Zukunft ein gemeinsames Kulturprojekt zu organisieren. Das Theater wurde zur Zeit des Kriegsrechts in Polen gegründet. Es mischt archaische, traditionelle Bräuche mit künstlerischen Ausdrucksformen  der heutigen Zeit. (weiterlesen)

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