Freitag 19.10.12, 14:35 Uhr
Die Soziale Liste fordert:

Keine Absenkung des Rentenniveaus

„Ein Schritt in die falsche Richtung“, so kommentiert Günter Gleising, Ratssprecher der Sozialen Liste die Pläne der Bundesregierung, den Rentenversicherungsbeitrag 2013 von derzeit 19,6 auf 18,9 Prozent abzusenken. Weiter schreibt die Soziale Liste: »Es geht nicht darum, den Beschäftigten keine Erleichterung bei den Beitragslasten zu gönnen. Aber kurzfristige Vorteile jetzt ergeben längerfristig erhebliche Nachteile für die spätere Rente. Denn: Geringere Beiträge, nicht nur die eigenen, sondern auch die der Arbeitgeber, bedeuten auch weniger Rente.« Außerdem, so Günter Gleising, „wer die Beiträge und gleichzeitig das Rentenniveau absenkt, steuert auf mehr Altersarmut zu“.
Gleising spricht sich statt dessen für ein entschiedenes Vorgehen gegen Niedriglöhne und prekäre Beschäftigung aus. Die Rente mit 67 müsse rückgängig gemacht werden und die Abschaffung der Kürzungsfaktoren bei den Rentenanpassungen abgeschafft werden. „Zusätzlich“ so das Ratsmitglied der Sozialen Liste, „müssen vor allem bei den Erwerbsminderungsrenten, bei Niedrigverdienern und Langzeitarbeitslosen wirksame Schritte eingeleitet werden, um diese Personenkreise gegen Altersarmut zu schützen.“

 
 
 
 


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