Freitag 13.07.12, 09:10 Uhr

Stellungnahme von Rainer Einenkel

Zum Rücktritt von K.-F. Stracke erklärt der Betriebsratsvorsitzende von Opel in Bochum Rainer Einenkel: »Zusagen und Verträge müssen eingehalten werden Am 12. Juli hat der Opel-Vorstandsvorsitzende K.-F. Stracke seinen Rücktritt erklärt. Nach eigenen Aussagen wird er zukünftig neue Aufgaben bei GM übernehmen. Der Aufsichtsratsvorsitzende von Opel und Vizepräsident von GM, Stephen Girsky, wurde zum Präsidenten von GM-Europa benannt und soll die Geschäfte von Opel kommissarisch bis zur Wahl eines neuen Vorstandsvorsitzenden führen. Entscheidend für die Belegschaften wird sein, dass der dringend notwendige Wachstumskurs umgesetzt wird und keine Kahlschlagpolitik erfolgt.
Wir brauchen dringend eine Öffnung der außereuropäischen Märkte und eine neue Modelloffensive. Eine erneute Diskussion über Werkschließungen würde Belegschaften und Autokunden weiter verunsichern und hätte nachweisbar einen nicht reparablen Imageschaden und weitere Marktverluste für die Marke Opel zur Folge. In allen Werken gibt es derzeit Gespräche über die Zukunft der Werke und der Marke. In diesen Verhandlungen, die am 11. Juli in Bochum begonnen haben, hat der Bochumer Betriebsrat viele konstruktive Vorschläge zur Sicherung des Bochumer Opel- Werkes vorgelegt. Wir erwarten, dass der neue Opel-Vorstand die begonnenen Gespräche weiterführt und die Vorschläge sachlich prüft. Wir werden darauf achten, dass bestehende Zusagen und Verträge eingehalten werden. Opel ist ein wichtiger Bestandteil für GM und Opel-Bochum ist ein wichtiger und unverzichtbarer Teil von Opel. Opel-Bochum ist nachweisbar das produktivste, effektivste und flexibelste Werk in Europa. Die Belegschaften in den Opel-Standorten brauchen endlich eine Perspektive über 2016 hinaus. Wir brauchen Ruhe und Sicherheit, damit die Kunden über unsere hervorragenden Fahrzeuge sprechen. Daran wollen wir mit dem neuen Vorstand arbeiten.«

 
 
 
 


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