Sonntag 12.02.12, 21:06 Uhr

Nazis vor Gericht

Am Donnerstag, den 16. 2. stehen um 9.15 Uhr vor dem Jugendschöffengericht des Amtsgerichts Bochum, Saal C 148 ein Siebzehnjähriger, sowie ein 23-Jähriger und zwei 30-Jährige. Der Anklagevorwurf lautet: »Am 07.01.2011 versperrten die Angeklagten an der Ausfahrt der Filiale Burger King an der Dorstener Straße 420 in Bochum drei Geschädigten den Weg. Einer der Angeklagten zündete ein Feuerwerkskörper und warf diesen auf den Pkw. Als die Geschädigten daraufhin aus dem Auto ausstiegen, kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den Angeklagten und den Geschädigten. Als die Geschädigten flüchten wollten, liefen die Angeklagten ihnen nach und verhinderten dadurch die Flucht. Auf dem Weg riefen drei der Angeklagten mehrfach „Heil Hitler“ und erboten hierbei den sogenannten „Deutschen Gruß“. Zwei Angeklagte zogen zudem noch ein Messer und bedrohten die Geschädigten.«

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13. Feb. 2012, 14:07 Uhr

LeserInnenbrief von Fragender:

Laut Gerichts-Pressespiegel ist der Vorwurf erstmal “nur” Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Werden Körperverletzung, Bedrohung (mit Messer!) und Nötigung durch Nazis in Bochumer Gerichten nicht ernst genommen?


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