Am 9. November 2004 wurde an der Harmoniestraße, Ecke Dr. Ruer- Platz eine Stele aufgestellt, welche auf die Existenz der damaligen Synagoge aufmerksam macht. Die Stele weist auf den ehemaligen Standort durch ein Foto und eine Lageskizze hin und beinhaltet folgenden Text: „Hier stand die 1861 bis 1863 erbaute und später mehrfach baulich veränderte Synagoge der Jüdischen Gemeinde Bochum. Sie wurde in der Nacht vom 9. November 1938 durch die SA zerstört. Öffentliche Proteste aus der Bevölkerung gegen die Zerstörung sind nicht bekannt geworden. Es ist unsere Aufgabe, die Ursachen hierfür sichtbar zu machen, damit wir aus ihnen für die Gegenwart und Zukunft lernen.“
Um auf die dezentralen Denkmäler (Stolpersteine) aufmerksam zu machen, wurde am 9. November 2007 eine 2. Stele aufgestellt. Verdeutlicht durch den Bochumer Stadtplan weist diese auf die ehemaligen Wohnorte der Opfer hin undbeinhaltet folgenden Text: „Die Opfer des Nationalsozialismus dürfen nicht vergessen werden. Deshalb erforscht die Bürgeraktion „Stolpersteine“ deren Lebens- und Leidensgeschichte. Mit der Verlegung der Steineentsteht an den Orten ihres Lebens oder Wirkens ein dezentrales Denkmal. Es ruft zur Erinnerung sowie zur Wachsamkeit gegenüber Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus auf.“ Quelle: Stadt Bochum