Von links nach rechts: Bianca Schmolze (Moderation, Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V.); Shole Pakravan (Schauspielerin, Aktivistin, Mutter von Reyhaneh Jabbari und Stimme der Bewegung der Dadkhah-Mütter); Solmaz Gholami (Regisseurin, Doktorandin der Gender Studies an der Ruhr-Universität Bochum und Aktivistin); Maximiliane Brand (Ruhr-Universität Bochum); Hans Christoph Hudde (Amnesty International Bochum)
Anlässlich der heutigen Uraufführung des Theaterstücks „Blutiger Januar“ im Schauspielhaus Bochum fand am Freitag eine bewegende Pressekonferenz statt. Im Mittelpunkt standen Berichte über Menschenrechtsverletzungen im Iran, die dramatische Zunahme politisch motivierter Hinrichtungen sowie die Rolle von Kunst und Kultur als Mittel des Widerstands und der Erinnerung.
Am Sonntag, den 12. Juli findet im Oval Office im Schauspielhaus Bochum die Uraufführung des Theaterstücks „Blutiger Januar“ statt. Es erzählt eindringlich von Erinnerung, Schmerz, Exil und dem Kampf um Gerechtigkeit im Iran. Zu den Mitwirkenden zählen Shole Pakravan, die Mutter von Reyhaneh Jabbari, deren Schicksal durch den Film „Sieben Winter in Teheran“ und das Buch „Wie man zum Schmetterling wird“ bekannt wurde, und die Bochumer Medienwissenschaftlerin und Filmemacherin Solmaz Gholami.