Montag 02.11.26, 10:26 Uhr
Stadtrundgang

Jüdisches Leben vor, während und nach dem Faschismus


Die VVN-BdA Bochum lädt zu einem Stadtrundgang unter der Fragestellung ein: „Wie war das eigentlich mit dem jüdischen Leben „damals“ in Bochum?“: »Es wird an etlichen Gebäuden, Stolpersteinen, Stelen, Plätzen folgenden Leitfragen nachgegangen: Wie viele jüdische Mitbürger*innen lebten 1933 und schließlich 1945 in Bochum?

Welche ökonomischen, politischen, religiösen Mentalitäten führten ab 1933 zu zunehmenden Diskriminierungen, Verfolgungen, Ausgrenzungen und schließlich Vertreibung und Vernichtung? Was wusste die Bochumer Mehrheitsgesellschaft von den einzelnen Etappen der Verfolgung ihrer jüdischen Nachbarn? Gab es Profiteure dieser antijüdischen Maßnahmen? Wie wurde auch in Bochum mit den Überlebenden von Vertreibung und Shoah umgegangen? Sind vergleichbare Ereignisse auch heute denkbar?
Der Stadtrundgang soll auch gegen den wachsenden Antisemitismus und Rassismus sensibilisieren und mobilisieren.
Er findet in Kooperation mit der VHS am Sonntag, den 8.11.2026 statt.
Er beginnt um 14.00 Uhr an der Glocke auf dem Rathausplatz und dauert ca. 2 ¼ Stunden.
Eine Anmeldung unter der Tel. Nr. 0234/9101555 oder vhs@bochum.de ist sehr wünschenswert, da begrenzte Teilnehmer*innenzahl.
In diesem Semester sind Stadtrundgänge kostenlos!
Der Theologe und Historiker Wolfgang Dominik leitet den Rundgang.«

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