Sonntag 01.11.26, 17:18 Uhr
Kurzfilmspaziergang im Rahmen der 33. Ausgabe von „blicke. filmfestival des ruhrgebiets“

Wenn die Stadt zur Leinwand wird


Das „blicke. filmfestival des ruhrgebiets“ wird in diesem Jahr von einer besonderen Kunstaktion eingeläutet: Am 7. November veranstaltet das Festival zusammen mit dem Kollektiv „A Wall is a Screen“ um 18 Uhr einen Kurzfilmspaziergang durch Stahlhausen und das Westend. Dabei werden Hausfassaden und Wandstrukturen zu Leinwänden – direkt in der Stadt und unter freiem Himmel. Gefördert wird der Spaziergang vom Bochum-Fonds.

Bochum-Marketing schreibt: »Bei dem Spaziergang laufen die Teilnehmenden gemeinsam eine zuvor ausgewählte Strecke ab. Unterwegs werden Wände und Fassaden zur Leinwand für die vom Kollektiv projizierten Kurzfilme und Videoarbeiten, die in besonderer Weise mit den besuchten Orten verschmelzen.

„Mitten in die Stadt, direkt zu den Leuten“

„Wir freuen uns sehr, dass ‚A Wall is a Screen‘ in diesem Jahr einen Kurzfilmspaziergang nach Bochum bringt“, sagt Festivalleiter Konrad Neiße: „Ganz nach dem Motto des diesjährigen blicke filmfestivals ‚radikal dezentral‘, bewegen wir uns aus dem Kino und mitten in die Stadt, direkt zu den Leuten.“ Der Spaziergang dauert rund 90 Minuten und ist kostenlos. Anschließen können sich alle Interessierten auch spontan. Die Route ist barrierearm geplant, weil der Spaziergang im öffentlichen Raum stattfindet, jedoch nicht vollständig barrierefrei. Treffpunkt ist um 18 Uhr an den Kühltürmen an der Jahrhunderthalle, An der Jahrhunderthalle 1. Die Veranstaltung findet auch bei Regen statt.

33. Ausgabe von blicke. filmfestival des ruhrgebiets

    Nach einer Sonderausgabe im letzten Jahr hat sich das beliebte Filmfestival blicke neu aufgestellt. Vom 25. bis 29. November nimmt es in seiner 33. Ausgabe, wie gewohnt, Film- und Videokunst aus dem und über das Ruhrgebiet in den Fokus. Dieses Jahr betreten die Festivalorganisator*innen aber auch buchstäblich neue Wege. Neben dem gewohnten Spielort – dem endstation.kino im Bahnhof Langendreer – gastiert das Festival dieses Mal auch an weiteren Orten, wie der Quartiershalle der KoFabrik, dem „Schaubüdchen – Kiosk für Kleine Künste“ und dem Kino im Dortmunder U. Zudem präsentiert blicke medienkünstlerische Arbeiten, beispielsweise Performances und Installationen, die erstmals im Wettbewerb mitlaufen. Der Kurzfilmspaziergang durch Stahlhausen und das Westend stimmt bereits am 7. November auf die neue Ausgabe des Filmfestivals ein. Alle Informationen und das Programm gibt es unter www.blicke.org zu finden.«

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