Ab 23.09. zeigt das EndstationKino den Film „Staatsschutz“ und schreibt in der Ankündigung: »Ein rassistischer Anschlag auf die Staatsanwältin Seyo Kim verändert ihr Leben grundlegend. Der Täter ist nicht bekannt, doch ihre Behörde untersagt ihr, Ermittlungen aufzunehmen.
Unbeirrt begibt sich Seyo auf die Suche und tatsächlich gelingt es ihr, einen der Täter vor Gericht zu bringen. Damit gibt sie sich jedoch nicht zufrieden und stellt weitere Nachforschungen an, um dessen Kontakte zu enttarnen. Bald nimmt sie vermeintliche Einzelfälle und unbescholtene Zeugen ins Visier und gräbt in den Untiefen staatlicher Behörden, die lange nicht so objektiv sind, wie sie sich geben, sondern mitunter gar von rechten Sympathisanten unterwandert sind. Sie erlebt einen Staat, der auf dem rechten Auge blind ist.
Hintergrund:
Ausgezeichnet mit dem Publikumspreis der Berlinale: Mit STAATSSCHUTZ legt Faraz Shariat einen Film vor, der an Dringlichkeit und Wucht seinesgleichen sucht. Aufrüttelnd und wütend, aber nie ohne Hoffnung, untersucht STAATSSCHUTZ die Frage, wie sich ein korrumpiertes System auch von innen heraus verändern lässt. In der Hauptrolle beeindruckt Newcomerin Chen Emilie Yan als furchtlose Protagonistin an der Seite von Julia Jentsch, Alev Irmak, Arnd Klawitter und Sebastian Urzendowsky.«
Am 23.09. ist Drehbuchautorin Claudia Schaefer zu einem Filmgespräch zu Gast.
Näheres auch über die weiteren Vorführungen des Film ist hier zu finden.