Bereits seit Samstag, 12.9.26 ist ein wilder Garten am Springorum-Radweg in Bochum-Süd ein Ausstellungsraum.
Sieben künstlerische Positionen, wie Gärten im Ruhrgebiet Migrationsgeschichte erzählen, werden gezeigt. Die Ausstellung läuft noch bis Sonntag, den 20. September.
Ausgangspunkt ist eine Leerstelle: Viele von migrantischen Familien bewirtschaftete Gärten verschwanden in den 1990er-Jahren, als Logistik- und Gewerbeflächen expandierten. Was dort an Selbstversorgung, Nachbarschaft und Erinnerung gewachsen war, ist heute kaum dokumentiert. Im Vorfeld der Internationalen Gartenausstellung 2027 stellen wir genau diese Auslassung ins Zentrum.
An den verbleibenden Tag gibt es je einen Workshop:
Do, 17.09., 17–20 Uhr — Community-Get-Together mit Projektschmiede
Fr, 18.09., 17–20 Uhr — Tränke brauen, Workshop mit Alla Zhyvotova
Sa, 19.09., 15 Uhr — Letters to your (inner) child, Schreibworkshop für Eltern und Kind mit Djamila Chastukhina
Sa, 19.09., 16:30–19 Uhr — Die Anastasia-Bewegung: Natur, Rechtsesoterik und russische Märchen, Workshop mit Swetlana Nowoshenowa, im Anschluss Community-Abend mit Grillen
So, 20.09., 14–17 Uhr — Finissage
Kunst von Paula Rebekka Bakum, David Bakum, Yasemin Bertel, Julia Charakter, Lisa Jarzynski, Brigitte Kraemer und Alla Zhyvotova. Kuratorische Leitung: Hamide Sauer.
Ort ist der Garten am Springorum-Radweg in Bochum-Süd, ausgeschildert ab der Haltestelle „Bochum Werk Eickhoff“. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 17 bis 20 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Genaue Informationen können der Pressemappe entnommen werden: