
Klaus Kuliga blickt auf der Webseite bovelo zurück auf die Radverkehrsplanung der letzten Jahrzehnte in Bochum: „Direkt nach der 90-prozentigen Zerstörung der Innenstadt hatte Stadtbaurat Clemens Massenberg (†1954) ein sehr fortschrittliches Verkehrskonzept entwickelt. Es orientierte sich an Fußgängern, ÖPNV und Fahrrädern. Der erst 1963 fertiggestellte Innenstadtring hatte an beiden Seiten Radwege. Aber schon 1959 begann die schrittweise Freigabe der Radwege zum Parken.“ Zum Beitrag.
Toller Beitrag, von bovelo kann man immer wieder was lernen. Als zugezogene Person hatte ich keine Ahnung, dass der Ring mal Fahrradstreifen hatte und diese für Parkplätze gestrichen wurden. An manchen Stellen vermutete ich sowas, weil man baulich noch Reste erkennen kann. bovelo zeigt wirklich gut auf, dass sich die Bochumer Mobilitätspolitik echt nur rückwärts bewegen kann.