Montag 29.06.26, 16:42 Uhr
Wohnprojektgruppe im Ostpark

Baustart eines Mehrgenerationen-Hauses


Nach fünf Jahren intensiver Planung, vielen Gesprächen, Herausforderungen und Entscheidungen ist es so weit: Die Wohnprojektgruppe hejmo im Quartier Feldmark im OSTPARK hat mit der Grundsteinlegung den offiziellen Baustart ihres Mehrgenerationen-Hauses gefeiert.

»Im März hat die 39 Personen starke Projektgemeinschaft mit dem Bau des fünfgeschossigen Gebäudes begonnen. Am Rande des Quartiers mit Blick ins Grüne wird ein gemeinsames Heim entstehen, in dem Menschen aller Altersstufen und in unterschiedlichen familiären Verhältnissen ihr Zuhause finden. „Die Wohnprojektgruppe hat in den vergangenen fünf Jahren eindrucksvoll gezeigt, was bürgerschaftliches Engagement und gemeinschaftliches Handeln bewirken können. Mit dem Baustart wird aus einer gemeinsamen Vision nun ein konkreter Ort des Miteinanders, der das Quartier Feldmark nachhaltig bereichern wird“, sagt Bürgermeisterin Martina Schnell.

Das Haus wird als energieeffizientes Gebäude nach NH-40-Standard mit Dach- und Fassadenbegrünung sowie einer Photovoltaikanlage errichtet und umfasst fünf Geschosse. Insgesamt entstehen 18 Eigentumswohnungen mit Größen zwischen 55 und 150 Quadratmetern. Mittlerweile ist auch die letzte noch verfügbare Wohnung reserviert. Damit spricht vieles dafür, dass alle Wohnungen ihre künftigen Bewohnerinnen und Bewohner gefunden haben.

Das Konzept von hejmo ist ganzheitlich auf das Miteinander ausgerichtet. „Jede Partei hat ihr eigenes Reich und kann selbstverständlich für sich sein. Aber wir wollen nicht anonym nebeneinander leben, sondern Gemeinschaft wieder stärker in den Alltag holen“, erklärt Claudia Seiter, Mitstreiterin im Projekt. So gibt es für alle Bewohnerinnen und Bewohner einen 80-Quadratmeter-Gemeinschaftsraum für unterschiedlichste Anlässe, eine Gemeinschaftswohnung für Gäste, einen großen, begrünten Innenhof mit Spielplatz, einen Gemüse- und Kräutergarten und eine Fahrradgarage.

„Der Weg bis hierher war lang und nicht immer einfach, aber unsere Planungsrunden und der Zusammenhalt in unserer Gruppe haben sich ausgezahlt. Jetzt zu sehen, wie aus unserer gemeinsamen Idee Schritt für Schritt Wirklichkeit wird, ist etwas ganz Besonderes“, sagt Claudia Seiter.

Um das Projekt stemmen zu können, hat sich die Wohnprojektgruppe zu einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) zusammengeschlossen. Dazu gehören 30 Erwachsene zwischen Mitte 30 und Anfang 70 und neun Kinder. Ein Jahr noch müssen sich die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers gedulden: Im Sommer 2027 können sie dann in ihr eigenes Haus einziehen.«

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