Im Rahmen des Internationalen Figurentheater Festivals gibt es am 16. und 17.Mai einen Themenschwerpunkt zu „Vergemeinschaften/ Commoning“: »Das Fidena Festivals ist ein internationales Festival für Figurentheater, das seit 1958 in Bochum und der Region stattfindet und künstlerische, gesellschaftliche und politische Diskurse miteinander verbindet. Link zum Programm
Unser Schwerpunkt beleuchtet, wie gemeinschaftliches Handeln Räume, Institutionen und kulturelle Praktiken transformieren kann. Kann ein Festival auch Gemeingut werden? Die drei Veranstaltungen eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Commons, Commoning und radikaldemokratische Kulturarbeit:
Samstag, 16. Mai, 16 Uhr – Vortrag „Horizons of Hope“ mit Stavros Stavrides (engl.), Prinz Regent Theater Bochum
Der Architekt und Aktivist stellt Beispiele des Gemeinschaffens aus Städten, Randgebieten und informellen Räumen des globalen Südens vor. Er fragt, wie sich diese Erfahrungen auf europäische Kontexte übertragen lassen, ohne ihre prekären Ursprünge zu ignorieren.
Sonntag, 17. Mai, 11 Uhr, Rotunde Bochum – Vortrag von Dagmar Pelger
Die Architektin und Urbanistin führt in zentrale Begriffe der Commons-Forschung ein und zeigt anhand räumlicher Commons aus Geschichte und Gegenwart, wie gemeinschaftliche Raumproduktion emanzipatorische Potenziale freisetzen kann.
Sonntag, 17. Mai, 14–16 Uhr, Rotunde Bochum– Workshop „Theater als Commons“ mit Staub zu Glitzer
Das Berliner Kollektiv arbeitet an radikaldemokratischen Modellen für Kulturinstitutionen. Der Workshop gibt Einblicke in Organizing-Prozesse, künstlerisch-politische Interventionen und die Frage, wie Theater als Gemeingut funktionieren kann.«