Die Linke Bochum ruft zur Teilnahme an den Demonstrationen und Kundgebungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes am 1. Mai, dem Internationalen Tag der Arbeiter:innenbewegung, auf. Diese finden dieses Jahr unter dem Motto: „Erst unsere Jobs, dann Eure Profite“ statt.
Lara Lösch, Sprecherin des Kreisverbandes, führt dazu aus: »Dieses Motto bringt es auf den Punkt. Errungene Arbeitnehmer:innenrechte stehen erneut unter Druck. So diskutiert die Merzregierung aktuell Karenzzeiten bei Krankheit sowie Kürzungen bei der Lohnfortzahlung. Auch steht der 1. Mai als Feiertag zur Debatte. Angesichts der aktuellen Krisen ist es aber wichtiger denn je, die erkämpften Errungenschaften zu verteidigen. Merz und Co. greifen wieder unsere Rechte an. Aber nicht mit uns!«
Ebenso bedeuteten Kürzungen bei Rente, Krankenversicherung und Pflege für die arbeitenden Menschen schmerzhafte Einschnitte. Und auch auf kommunaler Ebene verschärfe sich die Lage. »Die strukturelle Unterfinanzierung der Kommunen bringt Städte wie Bochum in immer größere Finanznöte,» so Wiebke Köllner, Fraktionsvorsitzende Die Linke im Rat der Stadt Bochum. »Das trifft auch die arbeitenden Menschen, wenn kommunale Leistungen eingeschränkt werden. Wir werden Kürzungen im sozialen Bereich entschlossen bekämpfen.«
»Lebenshaltungskosten steigen, Mieten explodieren, und immer mehr Menschen geraten unter Druck«, hält Die Linke in Bochum fest. »Statt Superreiche stärker zu beteiligen, werden Erwerbslose und Geflüchtete zu Sündenböcken gemacht. Deshalb gehen wir am 1. Mai gemeinsam auf die Straße – für Löhne, die zum Leben reichen, für soziale Sicherheit, gute Arbeit und eine Vermögensteuer für Millionäre und Milliardäre«