Sonntag 22.03.26, 11:24 Uhr
Bericht über die Ratssitzung

Newsletter der Linken im Rat 1


Die Linksfraktion im Rat informiert in ihrem aktuellen Newsletter sehr ausführlich über die Ratssitzung am letzten Donnerstag und weist außerdem daraufhin, dass ab dem 24. März die Stadt die Unterlagen für den Bürgerentscheid zur möglichen Olympia-Bewerbung verschicken wird: »Die Linke im Rat der Stadt Bochum sagt NEIN zu der Bewerbung. Erfahrungen zeigen, dass von Olympia vor allem das IOC und große Sportverbände profitieren, während die Gastgeberstädte auf den hohen Kosten sitzen bleiben.

Bei der Rhein-Ruhr-Bewerbung kommen weite Entfernungen, ein fehlendes Finanzkonzept und unseriöse Kostenschätzungen hinzu. Statt Milliarden in ein Mega-Event zu investieren, fordert Die Linke mehr Förderung für den Breitensport und lokale Sportstätten.«
Über folgende Themen wird im aktuellen Newsletter berichtet:

  • Bürger:innenbeteiligung beim „Bauturbo“ sichern
  • Kulturkampf bei Debatte um freie Kulturszene
  • SPD/CDU/Grüne schleifen demokratische Beteiligung
  • Neuwahl der Ausschüsse verschoben
  • Linke stimmt gegen verkaufsoffene Sonntage in Bochum
  • Sonder“vermögen“ kommt in Bochum an
  • Resolution zu Rettungsdienst: Keine Kosten für Leerfahrten
  • Bochum-Fonds demokratisieren
  • Wirtschaftsplan VBW und WEG
  • Erfolg für Mieter:innen im Bochumer Süden
  • Keine Sozialwohnungen: Wo bleibt das soziale Gewissen der Kirche?
  • Wohnungsverkauf durch „Peach Property“

Ein Gedanke zu “Newsletter der Linken im Rat

  • Patientinnenkollektiv

    „Diese Debatte war nicht hilfreich“, so die Spitzenkandidatin der Partei Die Linke in RLP nach den ersten Hochrechnungen auf ZDF und dem verfehlten Einzug in den Landtag. Nein, hilfreich war der LPT in Niedersachsen mit seinen antisemitischen Beschlüssen sicherlich nicht. Hilfreich war auch nicht die Presseerklärung vom Kreisvorsitzenden des Kreisverbands Die Linke Bochum Bernhard Koolen vom 18.03.2026. Er fordert dort „Die Antisemitismus-Debatte muss differenziert geführt werden“. Ja, hat er mal die Jüdische Gemeinde Bochum, oder GESH gefragt wie diese den Social Media Auftritt des KVs, wo er Sprecher ist, das letzte Jahr wahrgenommen haben. Warum ist auf der Internetseite der Linken nur sein Name zu lesen in der Presseerklärung https://www.dielinke-bochum.de/aktuelles/news/detail/news/die-linke-bochum-die-antisemitismus-debatte-muss-differenziert-gefuehrt-werden/ Die gleichberechtigte Ko Sprecherin, welche nicht namentlich genannt wird, ist übrigens Mitarbeiterin der sog. „Sozialpolitischen Sprecherin“, der Bundestagsfraktion hier in Bochum. Wer ihren „Social Media“ Kanal verfolgt könnte glauben Sie wäre Sprecherin für den „Nahostkonflikt“. Das sich nicht der ganze KV inklusive Ratsfraktion vom gärenden Antisemitismus in der Partei distanziert lässt tief blicken (heiter weiter so). Wenn eine gewählte Mandatsträgerin der Partei Die Linke der Ratsfraktion auf einer Parteiveranstaltung in „illustrer Runde“ behauptet die Hamas sei für sie keine Terrororganisation lässt das keinen Zweifel daran, dass Antisemitismus durchaus geduldet wird und damit ist Koolens Pressemitteilung leider schon widerlegt. Das ich nicht falsch verstanden werde. Host Hohmeier und Bernhard Koolen sind dieses Thema wichtig und beide definitiv keine Antisemiten. Es gibt allerdings speziell im KV Bochum ein massives Problem und ob beide momentan eine Mehrheit bekommen würden ist durchaus fraglich. Macht euch selbst ein Bild, geht zum Frühjahrsempfang der Fraktion, geht zu Mitgliederversammlungen und fragt nach wie die anwesenden zum Existenzrecht Israels stehen. :-). Wer sich hier ärgert dem empfehlen wir „Strukturwandel der Öffentlichkeit“ und gratulieren den Betreiberinnen von Bochum Alternativ.
    Das Patientinnenkollektiv besteht aus kritischen Mitgliedern der Partei Die Linke Bochum

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