Trotz Temperaturen um 0 Grad haben sich am 14. Februar ca. 250 Menschen versammelt, um gemeinsam ein starkes Zeichen für Würde, Respekt und Freiheit zu setzen beim One Billion Rising in Bochum.
Wie seit 14 Jahren wurde getanzt – gegen Gewalt an Frauen, für Solidarität, für Sichtbarkeit und für eine Welt, in der Frauen und Mädchen frei von Gewalt leben können.
Weltweit wird eine von drei Frauen in ihrem Leben Opfer von Vergewaltigung oder schwerer körperlicher Gewalt. Diese Zahl macht deutlich, warum gemeinsamer Protest und unsere Solidarität weiterhin so wichtig sind.
Neben dem Tanz gab es Reden und Informationen zum Thema. Gleichzeitig wurde auf den bundesweiten Frauenstreik aufmerksam gemacht, hier besonders auf den Bochumer Frauenstreik am 9. März. An diesem Tag werden Frauen in Bochum streiken, um sichtbar zu machen, wie viel unbezahlte Arbeit – Care-Arbeit – täglich geleistet wird. Gemeinsam kämpfen sie für mehr Anerkennung, bessere Bedingungen und echte Gleichstellung.
Ximena, die Organisatorin von One Billion Rising in Bochum, sagte anschließend:
»Danke, dass ihr da wart. Danke, dass ihr Ja gesagt habt.
Ja – zu einem Leben für Gerechtigkeit, Respekt und Selbstbestimmung für alle.
Ja – dazu, dass Schweigen die Falschen schützt.
Ja – dazu, dass Solidarität sichtbar sein muss.
Ja – zu Zusammenhalt in einer Zeit voller Unsicherheit.
Ja – zu euren Gefühlen von Wut und Hilflosigkeit, die ihr in Kraft verwandelt habt.
Ja – dazu, eure Körper als Zeichen des Widerstands einzusetzen.
Und ja – dazu, am 14. Februar nicht wegzusehen, sondern aufzustehen.
Ihr wart da.
Ihr wart sichtbar.
Ihr wart viele.
Gemeinsam haben wir gezeigt:
Tanzen ist Protest.
Tanzen ist Zusammenhalt.
Tanzen ist Widerstand.
Danke für eure Präsenz, eure Wärme bei 2 Grad, eure Farben, eure Stimmen und eure Herzen.
Danke, dass ihr Solidarität nicht nur gedacht, sondern gelebt habt.
Wir bleiben verbunden.«
Den Abschluss bildete eine faszinierende Feuershow unter dem Thema: Woman on fire!







