Freitag 24.10.25, 12:17 Uhr
Volkshochschule präsentiert

Lesung und Diskussion „Gegen Frauenhass“


Die Volkshochschule (vhs) Bochum präsentiert am Mittwoch, 29. Oktober, um 19 Uhr in Kooperation mit dem DGB im Bahnhof Langendreer die Lesung und Diskussion „Gegen Frauenhass“ (Kursnummer: L01700). Im Studio 108 zeigt die Rechtsanwältin Christina Clemm, wie allgegenwärtig die Gewalt gegen Frauen ist und was verändert werden sollte – politisch wie privat.

Die kostenfreie Veranstaltung ist Teil der Arbeitsgemeinschaft „Arbeit und Leben Bochum“ in Kooperation mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund Bochum. Der Einlass ist um 18.45 Uhr. Anmeldungen sind unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 15 55 oder online unter vhs.bochum.de möglich.

Der Bahnhof Langendreer schreibt dazu: »„Alle, wirklich alle Frauen können betroffen sein. Und alle, wirklich alle Männer können Täter sein.“ Die Rechtsanwältin Christina Clemm zeigt, wie allgegenwärtig die Gewalt gegen Frauen ist, und was wir verändern müssen – politisch wie privat.

Christina Clemm ist Strafverteidigerin, sie hat hunderte Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt vertreten. Und sie ist wütend – weil in Deutschland jeden dritten Tag eine Frau von ihrem (Ex-)Partner umgebracht wird. Weil Frauen beim Arzt, in der Arbeit und auf offener Straße Gewalt erleben und niemand etwas dagegen tut. Warum nicht? Ist es Unkenntnis, Hilflosigkeit, Desinteresse? Oder liegt dem Ganzen ein tief verwurzelter Frauenhass zugrunde? Christina Clemm führt uns durch die Spirale patriarchaler Gewalt und zeigt, was getan werden muss.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von vhs Bochum und dem DGB (Arbeitsgemeinschaft Arbeit und Leben) sowie Arbeit und Leben Düsseldorf und dem Bahnhof Langendreer.«

Vom DGB kommt folgende Inhaltsangabe: »Lisa M. trifft Mirko im Studium. Sie verlieben sich, streiten kaum. Dann wird sie schwanger, sie ziehen zu seiner Mutter, haben bald drei Kinder. Eine Familie wie im Bilderbuch, wäre da nicht seine Wut. Anfangs muss Lisa die Hämatome noch verstecken, mit der Zeit wird er zielsicherer. Sie versucht zu fliehen, doch vergeblich.

Christina Clemm ist Strafverteidigerin, sie hat hunderte Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt vertreten. Und sie ist wütend – weil in Deutschland jeden dritten Tag eine Frau von ihrem (Ex-)Partner umgebracht wird. Weil Frauen beim Arzt, in der Arbeit und auf offener Straße Gewalt erleben und niemand etwas dagegen tut. Warum nicht? Ist es Unkenntnis, Hilflosigkeit, Desinteresse? Oder liegt dem Ganzen ein tief verwurzelter Frauenhass zugrunde? Christina Clemm führt uns durch die Spirale patriarchaler Gewalt und zeigt, was getan werden muss.

Ihr Buch „Gegen Frauenhass“ veröffentlichte der Hanser Verlag am 04.09.2023.

Für den Preis der Leipziger Buchmesse 2024 wurde „Gegen Frauenhass“ nominiert. Das Netzwerk BücherFrauen hat Christina Clemm für ihr Engagement gegen geschlechtsspezifische und rassistisch motivierte Gewalt zur BücherFrau des Jahres 2025 gewählt.«

Foto: Hanser Literaturverlag