Kurz vor der Kommunalwahl rief die Radwende Bochum in Kooperation mit dem ADFC Bochum zur großen Fahrraddemo auf. Trotz einiger Fortschritte bleibt Radfahren, besonders für Kinder und unsichere Radfahrer*innen, oft gefährlich und umständlich. Radwege enden abrupt. Das wurde auf den Stationen der Demonstration praktisch sichtbar und in den Reden die Erfahrungen mit der aktuellen Situation beschrieben.
Zum Auftakt fordert Paul (Radwende) von der Stadt: „Bochum muss bei den Radfahrbedingungen vom Nachzügler zum Vorreiter werden!
Um diesem Ziel näher zu kommen sind u.a. 3 unserer Forderungen, an das neue Stadtparlament:
–1. ein durchgängiges, sicheres und komfortables Radwegenetz,
–2. Tempo 30 und Sicherheitstrennstreifen überall dort, wo sie fehlen,
–3. und mehr Platz für Rad-, Fußverkehr und ÖPNV – also echte Flächengerechtigkeit!„ Redeskript Radwende Auftakt
Karl-Heinz Hüsing von der RadWende ging in seiner Rede bei der Station am Stadtpark darauf ein, was bei den bisherigen Etappen der Demonstration für die Teilnehmenden sicht- und erfahrbar war. Zum Beispiel zu Situation auf der Königsallee: „Die Königsallee hat jetzt endlich Radwege bekommen. Aber wieso enden sie schon wieder hinter dem Park? Zwischen Innenstadtring und Arnikastraße finden wir nur fehlende oder vollkommen unzureichende Radwege vor.“ Redeskript von Karl-Heinz Hüsing
Der Abschluss der Demonstration fand vor dem Rathaus statt worauf auch die Abschlussrede eingeht: „Der richtige Ort, um an das neue Stadtparlament und an die zukünftige Oberbürgermeisterin oder den Oberbürgermeister zu sagen:
Wir erwarten: Radfahren in Bochum muss sicher werden – und zwar sofort!“ Redeskript Radwende Abschluss
Eindrücke von der Demonstration:

















