Essen stellt sich quer ruft auf zum Protest gegen Nazi-Treffen:
»Seit März haben immer wieder junge und alte Rechtsextreme zu “offenen Treffen” in der Marienstraße in Essen-Kray eingeladen, es gibt Lesungen, Bier und Gesellschaft. Was nach außen wie ein harmloses Zusammenkommen von Gleichgesinnten wirkt, ist in Wahrheit die Zusammenkunft der Köpfe der Neonazi Szene aus NRW. Essen stellt sich quer hat bereits in den letzten Wochen aufgedeckt, wie gefährlich die Neonazis aus Kray wirklich sind, neben Kampfsport trainieren sie auch den Umgang mit Schusswaffen.
Die Jung-Nazis sind in der Vergangenheit auch schon aufgefallen, weil sie bei tätlichen Übergriffen auf die Dortmunder Kneipe “Hirsch-Q” beteiligt waren und mit dieser Straftat stolz auf Instagram prahlten. Die Treffen in Essen-Kray stellen eine Gefahr für das friedliche Zusammenleben in unserer Stadt dar. Durch die inszenierten Demonstrationen durch den Stadtteil wird ein Bedrohungsszenario aufgebaut, welches junge Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen einschüchtern soll. Es gibt immer wieder Bedrohungen gegen die Mitarbeitenden der Jugend und Bürger*innenzentren in Kray, sowie Schmierereien an den Einrichtungen, bis hin zu direkter Konfrontation mit Menschen aus dem Stadtteil.
Wir wollen nicht abwarten bis aus den Drohungen Taten werden, wir stellen uns ganz klar gegen jede Menschenfeindlichkeit und treten für ein vielfältiges, buntes und demokratisches Zusammenleben ein.
Auch am Freitag, den 11.07. gehen wir wieder auf die Straße gegen die menschenfeindlichen Ansichten der Neonazis, dafür, dass Essen Kray kein Nazi Kiez wird und dafür, dass wir bunt und friedlich in dieser Stadt leben können.Schließt euch unseren Protesten an und kommt am Freitag, den 11.07. um 18:30 Uhr in die Marienstraße und zeigt den Faschist*innen, dass sie in unserer Stadt, in unserem Viertel nicht willkommen sind. Genaue Infos findet ihr bei https://essq.de/index.php/2025/07/07/versammlung-gegen-erneutes-nazi-treffen-in-kray-am-11-07-2025/«
