Dienstag 10.09.24, 09:57 Uhr
Dokumentarfilme und Gespräche im endstation.kino

LETsDOK


Ein Traum von Revolution (Teaser HD)

Im endstation.kino sind diese Woche noch zwei Dokumentarfilme im Rahmen des bundesweiten LETsDOK Dokumentarfilmfestivals zu sehen: »Am Freitag, den 13.09. ist um 18.00 Uhr Regisseurin Petra Hoffmann mit ihrem Film Ein Traum von Revolution für ein Gespräch zu Gast. Sie hat einen Kino-Dokumentarfilm über die ereignisreiche Zeit nach dem Sieg der sandinistischen Revolution in Nicaragua gedreht und das Engagement tausender westdeutscher UnterstützerInnen, die in den 1980er Jahren nach Nicaragua reisen. Was ist 45 Jahre später aus ihren Träumen, Wünschen und Hoffnungen geworden?

TRANS - I GOT LIFE | Trailer deutsch german [HD]

Ebenfalls am Freitag, den 13.09. zeigt das endstation.kino im Rahmen von LETsDOK den Dokumentarfilm Trans – I got Life. Anschliessend findet ein Filmgespräch mit Regisseurin Imogen Kimmel und Christian Schabel-Blessing (Vorstand TransMann e.V. ) sowie Mario Maurice (Regionalgruppenleiter Essen, TransMann e.V.) statt das von Anny Nadollek von der Deutschen Gesellschaft für Trans*- und Inter*geschlechtlichkeit e.V. moderiert wird.  
Trans*feindlichkeit, Attacken und Gewalt gegen Trans*Menschen haben erschreckend zugenommen. In der Opferstatistik stehen Transfrauen weltweit ganz weit oben. Dem Hype um Trans* und Gender-Selbstbestimmung in den westlichen Demokratien folgten Ablehnung und Hass. Hass, der politisch gezielt geschürt wird von der weltweit agierenden Far Right Bewegung, von Autokraten und Nationalisten wie Putin und Orban und den erstarkenden rechtsextremen Parteien und Gruppierungen in Europa. Dagegen helfen nur menschliche Nähe zu Betroffenen,Verständnis und Information. Eine LETsDOK-Veranstaltung in Kooperation mit „TransMann e.V.“, „Trans-Ident e.V.“ und der Trans-Aktivistin Julia Monro.
LETsDOK wurde 2020 von der AG DOK initiiert. Seit 2022 werden die LETsDOK Dokumentarfilmtage vom „Verein zur Förderung der Dokumentarfilmkultur e.V.“ in Köln und weiteren Partnern und Partnerinnen in den Bundesländern organisiert. Die Veranstalter:innen wollen die gesellschaftliche Relevanz und die erzählerische Qualität des Dokumentarfilms herausstellen und damit die Wertschätzung für das Genre weiter erhöhen.

Am Sonntag, den 15.09. heißt es dann ab 11.00 Uhr im endstation.kino Lasst uns spielen und tanzen! Die Tänzerin, Choreografin und Tanzvermittlerin Bianca Sere Pulungan wird im endstation.familienkino zu Gast sein. Kinder ab vier Jahren schauen gemeinsam ein moderiertes Kurzfilmprogramm und werden im Anschluss selber kreativ. In Sally sehen sie tanzende Murmeln, die der Schwerkraft trotzen; in der Animation Eine Kleine Dickmadam hören sie einen altbekannten Abzählreim und sehen einer Frau bei ihrer eigensinnigen Morgentoilette zu. In dem Film Tér verwandelt sich ein städtischer Platz in eine lebhafte Spielfläche für Jung und Alt. Inspiriert durch die Filme bringen wir unsere Körper im Anschluss in Bewegung und schauen, ob auch Straßenkreiden zu Musik über den Asphalt tanzen können.  Für alle Kinder von 4 bis 10 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos. Das endstation.familienkino ist Teil des Projekts endstation.mix und wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW sowie dem Stadtteilfonds Bochum Werne/Langendreer Alter Bahnhof.«