Mittwoch 30.09.26, 10:41 Uhr
bodo im Oktober

Hamm, New York, São Paulo


»Eine globale Pop-Karriere, ein Szene-Legendenstatus, ein Aushängeschild urbaner Landwirtschaft, ein kriminologischer Zwischenruf, ein Tag auf der Straße, ein digitaler Kontrollverlust, ein Workshop-Tag mit Wohnungslosen«: Das Straßenmagazin bodo versammelt in der Oktober-Ausgabe wieder spannende Beiträge.

Die Redaktion kündigt an: »Vom Proberaum in Hamm zu über 4 Milliarden Streams: Die Indie-Pop-Band Giant Rooks ist weltweit erfolgreich. Bereits ihr Debütalbum „Rookery“ stieg 2020 direkt auf Platz 1 der deutschen Charts ein. Ein Gespräch über Ruhrgebietsmentalität, bandinterne Diskussionen und das neue Album.

Nicht sein erstes Rodeo: Alex Schwers ist Schlagzeuger. Er hat Jazz und sogar Schlager gespielt, vor allem prägt er aber mit seiner Band Slime und einer Vielzahl von Bands und Projekten seit Jahrzehnten den deutschen Punk. Dem hat er als Konzertveranstalter mit dem Ruhrpott Rodeo und mit Punk im Pott zwei jährliche Klassentreffen beschert. Nun ist er auch noch unter die Filmemacher gegangen. Ein Hausbesuch.

„Um wessen Sicherheitsgefühl geht es?“ Die Kriminologinnen Nicole Bögelein und Gina Rosa Wollinger ärgert, wie Journalismus oft ihr Fachwissen auf aus dem Kontext gerissene Statements verkürzt. Also machen sie einen Podcast, der verständlich Zusammenhänge aus der Forschung zum Verbrechen erklärt. Ein Gespräch über die Messbarkeit und die Ursachen von Kriminalität sowie über gefühlte und tatsächliche Sicherheit.

„Learning by doing“: Seit einem Hausbrand hat Jan keine eigene Wohnung mehr. Sein Alltag besteht aus langen Wegen, Hilfsangeboten, Betteln und der Frage, wo er die kommende Nacht verbringen kann. Ein Tag im Leben eines Mannes, der auf Bochums Straßen lebt.

Salat vom Dach: Auf dem Gebäude des Jobcenters Oberhausen befindet sich eines der Aushängeschilder der urbanen Landwirtschaft im Ruhrgebiet. Im Altmarktgarten, in luftiger Höhe über dem Marktplatz, wird produziert, geforscht und informiert. In einem 1.100 Quadratmeter großen Gewächshaus wachsen Salat, Erdbeeren und Kräuter.

Wenn das Handy bestimmt: „Ich lese hier eigentlich die meiste Zeit“, sagt die 17-jährige Astra. „Das ist ein Hobby, zu dem ich gerade wieder zurückfinde.“ Sie ist Patientin der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Hamm. Im Therapieangebot „Cooldown“ werden medienbezogene Störungen stationär behandelt.

Außerdem: Tag der Armut, „Schön, gehört zu werden“, Wohin im Winter?, „Deckeln, nicht erhöhen!“, „Nur noch mit Mietvertrag!“, Verkäufergeschichten und der kommentierte Veranstaltungskalender mit vielen Verlosungen.«

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