
Am 9. September läuft im Kino Endstation der Dokumentarfilm „Jeder Acker, jede Fabrik – Ideen für eine notwendige Revolution“ (D, 2026, 67m). Die gemeinsame Produktion von Angry Workers und Labournet TV gibt Stimmen von Arbeiter*innen, Theoretiker*innen und Revolutionär*innen wieder, die darüber sprechen, wie eine bessere Gesellschaft und der Weg dahin aussehen könnte.
»Wir sitzen im Vorzimmer der Barbarei und sollten uns nichts vormachen: eine umfassende Umwälzung der Verhältnisse ist notwendig Wir müssen uns gemeinsam Gedanken darüber machen, wie das gehen könnte.« Mit dieser Überzeugung sind die Filmmacher*innen angetreten und wollen mit ihrer Arbeit zu der Debatte beitragen.
Über zwei Jahre haben sie an dem maßgeblich über Crowdfunding finanzierten Film gesessen. »Wir haben 2025 und 2026 insgesamt fünfzig Interviews geführt. Mit Genossinnen in Italien, Portugal und Spanien, die revolutionäre Momente in den 1970er Jahren erlebt haben, mit Theoretikerinnen und Aktivistinnen, die Konzepte wie die Arbeitszeitrechnung oder ihre Vorstellungen von einem revolutionären Übergangs erklären, mit Arbeiterinnen, Ingenieuren und Feministinnen, die darüber reden, wie wir die Produktions- und Reproduktionsarbeit sinnvollerweise organisieren könnten und was in einem revolutionären Moment passierten müsste. Im Film weben wir die Interviews zusammen, um die alte Frage neu zu beantwortet: was tun?«
Am 26. August wird „Jeder Acker, jede Fabrik“ openair auf dem Rio-Reiser-Platz in Berlin uraufgeführt und geht danach mit den Filmemacher*innen auf Tour. Auch bei der Vorführung in Bochum werden Mitglieder der Crew dabei sein und hoffen auf eine rege Diskussion mit dem Publikum.
Wann: 9. September 2026
Beginn: 18 Uhr