Montag 06.07.26, 09:37 Uhr
Gemeinsam mit VVN-BdA Bochum organisiert die VHS einen Stadtrundgang

Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft


Unter dem Motto „Alle Räder rollen für den Sieg“ veranstaltet die VHS Bochum wieder gemeinsam mit der VVN-BdA am kommenden Sonntag ab 14 Uhr einen Stadtrundgang zu Zwangsarbeit in Bochum zur Sicherstellung der Kriegswirtschaft im Hitler-Faschismus: »Spätestens mit Beginn des 2. Weltkrieges mussten und wollten die Betriebe in Bochum ihre Produktion auf kriegswichtige Güter umstellen.

Im Verlauf des Krieges wurden immer mehr Zwangsarbeiterinnen auch nach Bochum gebracht. Wer waren diese Menschen? Wie lebten und starben sie? Wo waren die Lager? Wie viele Zwangsarbeiterinnen gab es in Bochum? Wie groß war der jüdische Anteil? Gerade der von Hitler als NS-Musterbetrieb „geadelte“ Bochumer Verein als eine der größten Rüstungsschmieden des Reiches kann als trauriges Beispiel exemplarisch genannt werden. Der Rundgang durch Stahlhausen und entlang des auch wegen seiner massiven Rüstungsproduktion als NS-Musterbetrieb geehrten ehemaligen Bochumer Vereins soll etwas Licht in das von vielen bis heute gewünschte Verschweigen bringen. Einige Stolpersteine und eine Stele auf dem Rundgang erinnern an das Schicksal auch jüdischer Bochumer Bürger*innen.«

Wann: Sonntag, 12.7.2026, 14.00 Uhr

Wo: Treffpunkt: Gewerkschaftshaus Alleestr. 80 (Jahrhunderthaus).

Details zum Ablauf: In diesem Semester sind alle Stadtrundgänge kostenfrei. Eine Anmeldung ist wünschenswert per EMail oder Tel.: 0234/9109555

Der Rundgang dauert ca. 2 ¼ Stunden – Leitung: Wolfgang Dominik

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