


Bis zum Beginn der Sommerferien organisiert die IG Metall in insgesamt 14 Städten in Nordrhein-Westfalen Protestaktionen gegen geplante Kürzungen im Bereich des Sozialstaates statt. In Bochum wird es am Freitag, den10. Juli um 17:00 Uhr auf dem Dr.-Ruer-Platz eine öffentliche Kundgebung geben. Die Aktionen richten sich gegen aktuell diskutierte Einsparungen bei Renten, Pflege, Gesundheitsversorgung und sozialen Leistungen.
Kritisiert wird insbesondere, »dass diese Maßnahmen vor allem Beschäftigte, Familien, Rentnerinnen und Rentner sowie pflegende Angehörige treffen.
Kritisiert wird auch, dass die Beschäftigten sich immer wieder anhören müssen, sie seien zu teuer, zu oft krank oder zu faul, während sie täglich dafür sorgen, dass der Laden läuft. Diskutiert werden längere Arbeitszeiten, spätere Renteneintritte und Kürzungen beim Sozialstaat. Hart erkämpften Rechte wie der Achtstundentag oder die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall werden in Frage gestellt.
Es werden Kolleginnen und Kollegen aus den Einzelgewerkschaften des DGB sowie Bündnispartnern zu den aktuellen Themen und Reformvorhaben sprechen. Darunter z.B. Rebecca Sirsch (Lehrerin/GEW), Dr. phil. Benedikt Gräfingholt (IG BCE/DMT-LB Technische Hochschule Georg Agricola), Patrick Steinbach (BOGESTRA/ver.di) und Eric Osladil (Opel Group Warehouse/IG Metall).
Die Proteste verstehen sich als Start einer Bewegung für soziale Gerechtigkeit, sichere Arbeitsplätze und eine faire Zukunft für alle.«
Freitag, 10. Juli, 17:00 Uhr
Dr.-Ruer-Platz