Dienstag, 02 Juni 2026, 10:00 – 12:00, Ruhr-Universität Bochum, Rondell vor dem GB-Gebäude
Kritische Forschung & Lehre angesichts von Kürzung und Rechtsruck
Podiumsdiskussion mit Julia Bee, Stephanie Heimgartner, Morten Paul und Jan Schedler, moderiert von Dilan Çelik.
Bei schlechtem Wetter: Foyer GB bzw. GB 4/33
Mittwoch, 3. Juni 2026, 10 Uhr (c.t.), HGA 30
Kunstbildung für das Volk, völkische Kunstbildung – populäre Kunstgeschichte zwischen NS, DDR und BRD [geöffnete Lehrveranstaltung]
Prof. Dr. Sebastian Fitzner, kgi, RUB
Bildung für das Volk war eine zentrale Errungenschaft der Weimarer Republik, die die NS-Diktatur – mit oder ohne Zustimmung der Autor*innen – für sich vereinnahmte. Doch wie kommt es, dass solche Ideologien noch lange in die Nachkriegszeit hinein überlebten? Und wie ging man in DDR und BRD mit solchen Büchern um? Wir nehmen in der Vorlesung ausgewählte Klassiker der populären Kunstgeschichte, vermeintlich unpolitische Publikationen, in den Blick und befragen Sie nach deren Inhalten und Standpunkten.
Mittwoch, 3. Juni 2026, 12:00 -14.00 Uhr Ruhr-Universität Bochum, Rondell vor dem GB-Gebäude
Teach-In: Lektüre von Dagmar Herzog: „Der neue faschistische Körper“
Wir besprechen das Buch von Dagmar Herzog, um uns über das Begehren nach Faschismus auszutauschen. Ein pdf kann zur Verfügung gestellt werden.
Mittwoch, 3. Juni 2026, 14.00 – 16.00 Uhr Ruhr-Universität Bochum, Rondell vor dem GB-Gebäude
How to Resist an der Uni (mit Sowi)
Im World-Café Format werden wir ein Diskussionsforum bilden, bei dem wir der Frage nachgehen: „How to resist an der Uni“. Wir werden an unterschiedlichen Tischen spezifische Topics & Inhalte besprechen.
Mittwoch, 3. Juni 2026,14 Uhr (s.t.), Kunstsammlungen, Forumsplatz
Wie sieht Faschismus aus? Versuch einer Ikonographie [Sonderveranstaltung]
Prof. Dr. Karen van den Berg, kgi, RUB
Faschisten treten in sehr unterschiedlichem Gewand auf, nutzen ganz unterschiedliche Bildsprachen, Ikonographien und Codes, die teilweise nur für Eingeweihte als faschistisch gelesen werden. Der Kurzvortrag stellt einige dieser Codes und Ikonographien vor.
Mittwoch, 3. Juni 2026,15 Uhr (s.t.), Kunstsammlungen, Forumsplatz
Das Erbe der Täter. Baudenkmäler der NS-Zeit [Sonderveranstaltung]
Hans H. Hanke, Architekturhistoriker, Denkmalpfleger und Lehrbeauftragter am Kunstgeschichtliches Institut, RUB
Die NS-Zeit hat zahlreiche politisch kontaminierte Bauwerke in Westfalen hinterlassen – die Wewelsburg als Mittelpunkt des SS-Imperiums, Propagandabauten in den ehemaligen Gauhauptstädten Münster und Bochum, Schulungsstätten, Bunker und Zwangsarbeiterlager. Viele dieser Orte stehen heute unter Denkmalschutz, um das Wirken der Täter anhand der Wirkung der Gebäude nachvollziehbar zu machen.
Mittwoch, 3. Juni 2026, 16 Uhr (s.t.). Kunstsammlungen, Forumsplatz
Kunsthistorisches Schreiben gegen Rechts
Dr. Fiona McGovern (Ulmer Verein AG Kunstgeschichte mit links) im Gespräch mit Clara Heggemann, Jelka Schäfer und Wim Zimmermann (leftarthistories.org) über den Themenkomplex Kunst und (Neue) Rechte und Fragen der Verantwortung und Handlungsspielräume der Kunstgeschichte.