„Kein Verkauf von Früchten aus den von Israel besetzten Gebieten“, fordern einige Dahlhausener Aktivist*innen und fragten bei Lidl an, ob es sicher gestellt sei, dass die Avocados nicht aus der Westbank kämen.
Der Brief lautete: »Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bitte um Auskunft über die Herkunft der von Ihnen am 2.4.2026 in Ihrer Filiale in Bochum Dahlhausen verkauften Avocados mit dem Herkunftshinweis Israel.
Können Sie mit Sicherheit ausschließen, dass diese von Anbauflächen der von Israel besetzten Westbank-Gebiete stammen? Schließlich handelt es sich hierbei um eine absolut völkerrechtswidrige und menschenrechtsfeindliche Okkupation, die durch Siedlermilizen und Israelische Polizei und Militär gegen die palästinensische Bevölkerung gewaltsam durchgesetzt wird. Eine wirtschaftliche Unterstützung dieser israelischen Politik durch Verkauf o.g. Früchte wäre meiner Meinung nach keinesfalls vertretbar.
Ich bitte um Beantwortung!«
Die bisherige Antwort versprach eine Beantwortung innerhalb zweier Arbeitstage, aber leider wurde dieses Versprechen nicht gehalten. Vielleicht bestünde eine Chance, wenn es mehr solcher Briefe gäbe?
