Mit der Dezemberausgabe des Straßenmagazins bodo erscheint die Postkartenbox „Meine Stadt“ mit Motiven aus „Lieblingsorten der bodo-VerkäuferInnen“ – so die Macher*innen von bodo und sie schreiben dazu weiter: »Auch sie ist ausschließlich auf der Straße erhältlich und kostet 5 Euro. Die Hälfte des Verkaufspreises jedes Sets bleibt bei der Verkäuferin oder dem Verkäufer. Wasserschloss, Industriekulisse, Planetarium, Fußballstadion: Die 12 Postkarten zeigen Motive, die viele in Dortmund und Bochum mit ihren Städten verbinden.
Die Fotos stammen von bodo-Fotograf Sebastian Sellhorst. „Wir hatten im vergangenen Jahr Wandkalender für Bochum und Dortmund erstellt, für den bodo-VerkäuferInnen Orte in der Region zeigten, mit denen sie etwas verbinden“, sagt Sellhorst. „Interessanterweise waren viele Orte dabei, die auch für viele andere Dortmunder- und BochumerInnen eine identitätsstiftende Rolle haben.“
Die Motive, etwas rauer und aus etwas anderen Perspektiven fotografiert als üblich, drängten sich so fast als Postkarten auf. „Es gab immer wieder Anfragen dazu. Wir mögen die Wandkalender, die viel über unsere VerkäuferInnen erzählen. Und wir werden sicher wieder ein solches Produkt neben dem Straßenmagazin erstellen“, sagt der Fotograf und bodo-Redakteur. „Aber wir mögen auch den praktischen Wert der Postkartenbox und sind gespannt, wie es läuft.“
Ein Hauptziel sei es, zusätzliche Einnahmen für die VerkäuferInnen zu ermöglichen. „Der Magazinverkauf ist eine anstrengende Arbeit. Die Lebenslagen und oft auch die gesundheitlichen Zustände der Menschen, die zu uns kommen, sind schwierig“, sagt Oliver Philipp, der bei bodo den Vertrieb leitet. „Wir hoffen, mit den Postkarten zusätzliche KundInnen zu erreichen, und es den VerkäuferInnen in der kalten Jahreszeit leichter zu machen.“
Und so gibt es nun eine Auswahl der Lieblingsorte der bodo-VerkäuferInnen als Postkartenset. Ob im Bilderrahmen, unter Kühlschrankmagneten, als Grußkarte oder klassisch mit Briefmarke für den Postweg: bodo freut sich, wenn die Karten einen Platz zu Hause finden, verschenkt werden oder auf Reisen gehen.«