Montag 01.12.25, 23:15 Uhr

Endstation: Die Kinder der Utopie und mehr


SORDA - DER KLANG DER WELT -- offizieller Kinotrailer -- Kinostart 30. Oktober 2025

Im Kino Endstation gibt es am kommenden Wochenende einiges zu sehen: am Samstag, 6.12. der spanische Film „Sorda – der Klang der Welt“, am Sonntag 7.12. der Dokumentarfilm „Die Kinder der Utopie“ und am 8.12. in der LUX-Filmreihe der französische Film „Love me tender“. Die Filmbeschreibung zu „Sorda“ und den anderen Filmen: »Ángela ist gehörlos, Héctor hörend, ein junges Paar, fröhlich und verliebt, um so mehr, als sie ihr erstes Kind erwarten.

Ona soll es heißen, ein Mädchen. Doch je näher der Tag der Geburt rückt, desto unruhiger wird Ángela. Wie soll sie sich um Ona kümmern in einer Welt, die nicht für sie gemacht ist? Wird Ona hören wie Héctor oder sein wie sie? Ihre kleine, beschützte Welt, die sich Ángela und Héctor geschaffen haben, bekommt Risse. Sie müssen es noch einmal versuchen. In der Welt, wie sie ist und wie sie sein könnte.

Hintergrund:
Aufmerksam und ungeschönt, zärtlich und immer auf Augenhöhe mit seinen Protagonist:innen erzählt Autorin und Regisseurin Eva Libertad von der ungeahnten Herausforderung, als gehörlose Frau ein Kind in einer Welt voller Barrieren zu bekommen, von Begegnungen und Missverständnissen, Respekt und Verschiedenheit, von Liebe und Zerreißproben. Sorda – Der Klang der Welt wurde u.a. mit dem Publikumspreis im Panorama der Berlinale und als Bester Film des Filmfestivals Seattle ausgezeichnet, die selbst gehörlose Miriam Garlo als Ángela und Álvaro Cervantes als Héctor gewannen die Schauspielpreise des Filmfestivals Málaga.

Samstag, der 6. Dezember um 18:00 Uhr, und dann die nächsten Termine: 13.12. 16:00 Uhr, 13.12. 18:00 Uhr, 20.12. 18:00 Uhr,

27.12. 18:00 Uhr – Original (ES) mit Untertiteln

DIE KINDER DER UTOPIE | Trailer [HD]

Filmisches Abendformat mit künstlerischem Auftakt, Filmvorführung und Gespräch danach – im endstation.kino

Finnja Negendank wird uns durch diese Veranstaltung führen. Zuerst mit einem künstlerischen Beitrag aus eigener Feder, dann mit der Vorstellung des Films und schließlich mit der Moderation der abschließenden Diskussion.

Über Finnja:
Finnja Negendank geboren im November 2004 ist seit 2018 in verschiedenen Projekten vertreten. Sowohl vor als auch hinter den Kulissen informiert Sie Deutschlandweit über Partizipation und das Leben mit Behinderung. Auf der Bühne, auf der Leinwand und online schreibt und spricht sie über ihre eigenen Erfahrungen.

Über den Film:
Die Kinder der Utopie ist ein Dokumentarfilm über sechs junge Erwachsene – drei mit und drei ohne Behinderung – die sich zwölf Jahre nach ihrer Grundschulzeit wieder treffen. Schon einmal hat der Regisseur Hubertus Siegert die Mädchen und Jungen porträtiert: Sein Film KLASSENLEBEN (2005) erzählte von einer Berliner Grundschulklasse, in der Kinder mit und ohne Behinderungen und mit sehr unterschiedlichen Begabungen gemeinsam lernten – damals ein ungewöhnliches und wegweisendes Experiment. Nun begegnen sie sich wieder und blicken auf ihr eigenes Leben und auf das der anderen. Die gemeinsame Schulzeit hat die jungen Menschen geprägt, und wir erleben, mit wie viel Respekt füreinander hier die Generation Y die Inklusion lebt. Sie sind Die Kinder Der Utopie.

Die Kinder der Utopie
Ein Film über Inklusion und Erwachsenwerden
Regie, Drehbuch, Produktion: Hubertus Siegert
Kamera: Thomas Schneider, Marcus Winterbauer, Frank Marten Pfeiffer, Michel Links
Eine Produktion von S.U.M.O. Film
Deutschland 2019 | 82 Min.
www.DieKinderDerUtopie.de

Ablauf der Veranstaltung:
16:30: Einlass in das endstation.kino
17:00: Künstlerischer Beitrag – Finnja Negendank
17:30: Film
19:00: Nachgespräch zum Film

Wer kann an der Veranstaltung teilnehmen?
Alle, die sich für Film oder andere Kunstformen interessieren.
Menschen mit Behinderungen und ihre Verbündeten.
Künstler:innen mit Behinderungen und ihre Verbündeten.
Verbündete sind Menschen, die unterstützen.
Verbündete sind Menschen ohne Behinderungen.
Menschen, die mit Menschen mit Behinderungen arbeiten.

Was kostet diese Veranstaltung?
Die Veranstaltung kostet 10 €. Es gibt auch ein vergünstigtes Soli-Ticket für 5 €.

Love Me Tender (2025) - Trailer (French)

Spätsommer, irgendwo in Paris. Die frühere Anwältin Clémence schreibt an ihrem Romandebüt und geht in ihrem neuentdeckten Begehren gegenüber Frauen auf. Mit ihrem Noch-Ehemann Laurent teilt sie sich freundschaftlich das Sorgerecht für ihren achtjährigen Sohn Paul. Doch als Laurent von ihren Liebschaften erfährt, fällt alles zusammen. Er lässt Clémence nicht mehr zu ihrem Sohn und fordert das alleinige Sorgerecht. Sein Vorwurf: Clémences Lebensstil gefährde Paul. Es folgt ein Gerichtsstreit, in dem Clémence nicht nur um ihren Sohn kämpft, sondern auch ihre sexuelle und intellektuelle Selbstbestimmung einfordert.

Hintergrund:
Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Constance Debré zeigt der zweite Spielfilm von Regisseurin Anna Cazenave Cambet den Kampf einer Frau zwischen dem Wunsch nach Freiheit und den Erwartungen an sie als Mutter und Ehefrau. Beugt sie sich ihrem Ex-Mann, um ihren Sohn wiederzusehen? Kann sie ohne ihn glücklich leben? „Love Me Tender“, gefeiert beim Filmfestival in Cannes, ist emotional, direkt und widersetzt sich einfachen Lösungen. Und hat mit Vicky Krieps eine sensationelle Hauptdarstellerin, die furchtlos den inneren Konflikt der Hauptfigur offenlegt.

Montag, 8. Dezember, 18 Uhr – Original (FR) mit Untertiteln«

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