Die iranische Filmemacherin, Forscherin und Doktorandin Solmaz Gholami lädt gemeinsam mit Amnesty International am Tag der Menschenrechte (10.12.2025) ins Kunstmuseum Bochum ein. »Gezeigt wird eine multimediale Ausstellung mit Filmen, Fotografien und Kunstwerken, die sich mit den „Frau Leben Freiheit“ Protesten im Iran beschäftigen. Angehörige von Hingerichteten sowie Menschen, die durch die Proteste ihr Augenlicht verloren haben, teilen ihre Geschichten von Schmerz und Verlust, aber auch von Widerstand und Hoffnung. Künstlerische Beiträge schaffen einen zusätzlichen Raum für Ausdruck und Reflexion.«
Die Veranstaltung findet am 10. Dezember von 16-19:30 Uhr im Kunstmuseum Bochum (Kortumstraße 147). Sie besteht aus zwei Teilen, die auch unabhängig voneinander besucht werden können:
- 16:00 – 16:45 Uhr: Filmvorführung Dokumentarfilm „Träume haben keinen Duft“ (von Solmaz Gholami)
- 17:00 – 19:30 Uhr: Musik & Sema, Vorträge und Gesprächsrunde
Der Eintritt ist frei.
Das Programm im Detail:
»Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte präsentiert Solmaz Gholami – iranische Filmemacherin, Forscherin und Doktorandin – eine multimediale Ausstellung mit Filmen, Fotografien und Kunstwerken, die eng mit ihrer Dissertation verbunden sind.
Die Arbeiten erzählen von den Stimmen der Dadkhahan (Suchende nach Gerechtigkeit) und dem Kampf der iranischen Bewegung «Frau, Leben, Freiheit» für Gerechtigkeit und Menschenwürde.
Zu den Gästen gehören Sholeh Pakravan und Maryam Dior (Mütter der Dadkhahan), Maria Mahmoudi (Ehefrau eines Hingerichteten) sowie Kosar Eftekhari und Arasto Pasbar (Augenverletzte der Proteste), die über ihre persönlichen Erfahrungen mit Schmerz, Widerstand und Hoffnung berichten.
Weiterhin berichtet Amnesty International über die aktuelle Situation im Iran und Möglichkeiten, sich aus Deutschland für die Protestierenden einzusetzen.
Sprecher*innen: Solmaz Gholami, Bianca Schmolze, Nahid Hosseini, Toni Storms, Hannes Hudde
Künstler*innen: Sanaz Safaie, Asal Lebaschi, Reza Karimi«
