Montag 10.11.25, 08:48 Uhr

Die Linke ruft Mieten-Notstand in Bochum aus


Auch in Bochum wird die LINKE sich an der bundesweiten Mietenkampagne beteiligen und das Auftakt- und Nachbarschaftstreffen dazu soll am 13. November um 18 Uhr im ZEITMAULtheater am Imbuschplatz 11. stattfinden. Sie schreibt dazu: »Die Linke hat die bundesweite Mietenkampagne gestartet. Und am 13. November legen wir dann hier in Bochum los!

Gemeinsam wehren wir uns gegen die Mietenkrise. Die Miete ist zu hoch, die Wohnung fällt langsam auseinander, aber der Vermieter kümmern sich um nichts.So geht es vielen Menschen in unserer Stadt. Und so geht es nicht weiter. Doch um daran etwas zu ändern, müssen wir uns zusammenschließen.

Unser erster Schritt: Nachbarschaftstreffen am 13. November um 18 Uhr im ZEITMAULtheater, Imbuschplatz 11.

Ob langjährige Genossin oder interessierter Nachbar: Bei dem Treffen tauschen wir uns über die Probleme und Sorgen aus, lernen uns kennen und schmieden einen konkreten Plan, was wir gegen die Mieten-Krise tun können. Hier in Bochum – und bundesweit.

Und: Wir wollen mit so vielen Genoss*innen und Nachbar*innen wie möglich hier und bundesweit zeigen, wie viele wir schon sind! Bist du dabei?«

In einer Pressemitteilung wird zudem auf darauf eingegangen, dass es zwar grundsätzlich möglich ist, gerichtlich gegen Mietwucher vorzugehen, doch dazu muss in jedem Einzelfall nachgewiesen werden, dass durch die Wuchermiete die Notlage der Mieter*innen ausgenutzt wird: »Die Linke im Bundestag akzeptiert das nicht und stellte am 06. November einen Gesetzesentwurf zur Bekämpfung von Wuchermieten und für einen besseren Mieter:innen-Schutz zur Abstimmung.

Die Koalitionsfraktionen aus Union und SPD stimmten dagegen und verhindern so eine wirksame Bekämpfung von Wuchermieten: „CDU und SPD machen wieder deutlich, wessen Interessen sie vertreten: nicht die der Mieter:innen, sondern die der dreisten Vermieter:innen. Wer immer größere Teile seines Lohns für Miete zahlen muss, bekommt von dieser Koalition keine Unterstützung“, kommentiert Batıkağan Pulat, Stadtrat in Bochum, das Abstimmungsergebnis.«