Dienstag 24.08.21, 09:48 Uhr
Kino Endstation: Profitinteressen bedrohen die mongolische Steppe

Die Adern der Welt


Das Kino „Endstation“ zeigt ab dem 26.8. einen Film von Byambasuren Davaa. Aus der Presseerklärung: »Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters schöpft Amra Kraft aus seiner Trauer. Der 12-jährige Junge aus der Mongolei, der von einem Auftritt im Fernsehen träumt, steht mit seiner kleinen Schwester Altaa und seiner Mutter Zaya vor einer ungewissen Zukunft. Amra muss die Rolle seines Vaters übernehmen, während internationale Bergbauunternehmen den Lebensraum der Nomaden in der mongolischen Steppe bedrohen.

Regisseurin und Drehbuchautorin Byambasuren Davaa (Die Höhle des gelben Hundes, Das Lied von den zwei Pferden) feiert mit Die Adern der Welt ihr Spielfilmdebüt, einer berührenden, generationenübergreifenden und bildgewaltigen Familiengeschichte.

Außerdem besteht in der Spielwoche ab dem 26.08. noch zum letzten Mal die Gelegenheit die beliebten Dokumentationen Alles ist Eins. Außer der 0. über den Chaos Computer Club und Grenzgebiet über Trainwriter in der Graffiti-Szene im endstation.kino zu erleben. Mit Made in Bangladesh und Acasă – My Home zeigen wir außerdem einmalig noch zwei Dokumentationen, die aktuelle Thematiken wie die Textilproduktion und Vertreibung in den Fokus nehmen. ….

Am Mo., 30.8. zeigen wir in Kooperation mit der Amnesty Hochschulgruppe Bochum die britische Komödie Pride. Im Anschluss an den Film wird es ein Filmgespräch mit Christian Wandhoff und Charlotte Kaiser (Studierende der RUB, Teil des queer feministischen Gelsenkirchener [kuʃ] kollektivs) geben.an.«