Dienstag 08.06.21, 15:26 Uhr
Eine Radtour zu den Orten, die nicht vergessen werden dürfen

Radtour zu Zwangsarbeiterlagern


Die Volkshochschule Bochum veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Bündnis gegen Rechts eine Radtour zu Standorten ehemaliger Zwangsarbeiterlager: »Der Besuch der Standorte ehem. Zwangsarbeiterlager in Bochum soll Kenntnisse vermitteln, unter welchen Bedingungen Zwangsarbeiter*innen in den Rüstungsbetrieben des „Dritten Reiches“ arbeiten mussten. Die Rüstungsproduktion des Bochumer Vereins unter der Doktrin des „totalen Krieges“ ist der Hintergrund für das Schicksal der verschleppten und ausgebeuteten Zwangsarbeiter*innen.


An verschiedenen Stationen wird die Geschichte der Menschen und der Lager erläutert: Die „Stolperschwelle“ am Kreisverkehr Kohlenstraße gehört dazu, wie auch der Gedenkort zur Erinnerung an das ehem. Außenlager des KZ Buchenwald an der Brüllstraße. Das Gelände des ehem. Zwangsarbeiterlagers „Saure Wiesen“ wird besucht, wie auch die Erinnerungstafel für das Lager Mariannenplatz.
Je nach Wünschen und Möglichkeiten der Teilnehmenden kann die Radtour erweitert werden zum Friedhof Höntrop (Gedenkstein für sowjetische Zwangsarbeiter*innen) und zum Gelände der ehem. Zeche „Fröhliche Morgensonne“.
Die jeweiligen historischen und politischen Hintergründe an den Orten Kohlen-/Brüllstraße und „Saure Wiesen“ erläutern Günter Gleising (VVN) und der Künstler Marcus Kiel, der die Gedenkorte gestaltet hat.«

26.06.2021, 14:00 – 16:45 Uhr, Treff: Westpark/Parkplatz am Gewerkschaftshaus, Alleestr. 80

Leitung: Uli Borchers

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