Freitag 31.07.20, 15:00 Uhr

Soziale Liste startet in den Wahlkampf


Die Soziale Liste erklärt in einer Pressemitteilung: »Die Soziale Liste Bochum tritt in allen 33 Wahlkreisen mit eigenen Kandidatinnen und Kandidaten bei der Kommunalwahl am 13. September 2020 an und ist überall in Bochum und Wattenscheid wählbar. Ihr Ziel ist es, gestärkt wieder in den Rat einzuziehen. Die Soziale Liste wird inhaltlich mit dem Programm „21 Bausteine für eine sozialere Stadt“ in den Kommunalwahlkampf gehen und dafür eintreten, den neoliberalen Umbau der Stadt zu stoppen, die Macht der „Investoren“, Konzerne und Banken zurückzudrängen. Für die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen und den sozialen Wohnungsbau will das Wahlbündnis ebenso eintreten, wie für die Erhaltung der Natur in Bochum. Mit Transparenz in der Kommunalpolitik und einem Rats-TV soll mehr Bürgernähe erreicht werden. Der ÖPNV soll ausgebaut und bessere Rad- und Fußwege geschaffen werden. Vor allem aber geht es der Sozialen Liste um die Bekämpfung der deutlich wachsenden materiellen und ideellen Armut in der Stadt.

Auf der Liste für die Wahl zum Rat (Reserveliste) kandidiert erneut Günter Gleising (70), der auch an der Oberbürgermeisterwahl teilnimmt. Spitzenkandidaten*innen sind weiterhin Helgard Althoff (64, Gerthe), Fredrik Genn (32, Alsenviertel), Nuray Boyraz (51, Weitmar), Jannis Post (21, Langendreer) und Angelika Schumacher (70, Altenbochum). Die Kandidatinnen und Kandidaten spiegeln das Spektrum und die politische Arbeit des kommunalen Wahlbündnisses wider. Zu dem Kreis gehören Aktive aus Bürgerinitiativen, Vereinen, politischen Bewegungen, der freien Kunstszene. Unter ihnen sind Hartz IV-Empfänger*innen und Rentner*innen ebenso wie Arbeiter*innen und Angestellte. Dazu kommen Aktive aus der antifaschistischen Bewegung, aus politischen Gruppen, Sportvereinen, Jugendgruppen, Arbeitsloseninitiativen.

Die Soziale Liste Bochum, die seit 16 Jahren im Rat vertreten ist, hat sich sowohl durch ihre Arbeit im Rat und in den Bezirken, als auch durch ihr Engagement in der Öffentlichkeit und in Bündnissen zu einer festen Größe in der Bochumer Stadtpolitik entwickelt. Im Wahlkampf – unter Corona-Bedingungen – setzt die Soziale Liste vor allem auf persönliche Gespräche, die Verteilung von Infomaterial und Infostände in den Stadtteilen. Mit Plakaten soll zusätzlich geworben werden. Außerdem setzen die Kandidaten*innen ihre Arbeit an kommunalen Brennpunkten fort. Dazu zählen u. a. die geplante Bodenaufbereitungsanlage in Gerthe, die Bauplanungen „Hinter der Kiste“ in Linden, das Grummer Bachtal, die VBW-Flüssesiedlung.

Die Soziale Liste beteiligt sich an der Aktion „Rathaus Nazi frei – Keine Stimme für AfD und NPD“«

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