Donnerstag 16.11.17, 12:36 Uhr
Friedensplenum, DFG-VK und Bahnhof Langendreer laden ein:

Medien im Krieg

Macht – Maschine – Militär – Männer – Medien

Am Mittwoch, den 22. 11. referiert Prof. Dr. Jörg Becker um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer über das Thema Medien im Krieg. Es geht in dem Vortrag nicht um die Einzelanalyse der Medienmanipulationen bei einem der zahlreichen letzten Kriege. Vielmehr geht es um eine Art Gesamtschau, die Verallgemeinerungen und Gesetzmäßigkeiten herausarbeiten will. Dazu besteht dieser Vortrag aus mehreren Teilen. Zu Anfang werden zahlreiche Bilder, Karikaturen, Zeitungsseiten usw. aus der Zeit verschiedener Kriege gezeigt, um visuell und sehr anschaulich zu verdeutlichen, was Feindbilder, was Fälschungen und was Verzerrungen sind. Konkret geht es um folgende Kriege: Afghanistan, Jugoslawien, Irak, Georgien und Südsudan. (weiterlesen)

Montag 13.11.17, 20:56 Uhr

Abschied vom Heldengedenken


Am kommenden Sonntag, dem 19. November findet die offizielle Veranstaltung der Stadt Bochum zum Volkstrauertag nicht mehr – wie noch im Film aus dem Jahr 2012 zu sehen – als dumpfes „Heldengedenken“ von Militärs und Vertriebenenverbänden statt. Stattdessen gestalten SchülerInnen der Hildegardis- und der Goethe-Schule um 11.00 Uhr in der Aula der Hildegardis-Schule eine nachdenkliche Veranstaltung. Ein Geschichts-Leistungskurs der Oberstufe von Goethe- und Hildegardis-Schule stellt die Ergebnisse von Recherchen und Planungen eines Projektes vor, aus einem anonymen Gräberfeld sowjetischer Zwangsarbeiter auf dem Blumenfriedhof wieder eine würdige Begräbnis- und Gedenkstätte zu gestalten. (weiterlesen)

Montag 13.11.17, 19:15 Uhr

Neue Ausgabe: “Friedensjournal”

“Abrüsten statt aufrüsten” heißt der Titel des neu erschienenen “Friedensjournal“,  das vom Bundesausschuss Friedensratschlag herausgegeben wird. U.a. findet sich  darin ein Artikel von Anne Rieger, die durchrechnet, was alles mit einer Kürzung statt der geplanten Erhöhung des Rüstungshaushaltes finanziert werden könnten. Z.B.:    30 Milliarden Euro sind jährlich an zusätzlichen Kosten geplant, das sind in jedem Jahr soviel, wie die einmalige Sanierung aller maroden deutschen Schulen kosten wurde.

 

Samstag 11.11.17, 15:46 Uhr

Empfehlungen für eine Reform der deutschen Rüstungsexportpolitik

In der letzten Woche ist ein neuer Newsletter der Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel erschienen. Neben vielen interessanten Berichten enthält er Empfehlungen des Bonner  International Center for Conversion (BICC) an die neue Bundesregierung für eine Reform der deutschen Rüstungsexportpolitik.

Donnerstag 09.11.17, 13:07 Uhr

125 Jahre DFG-VK

Am 9. November 1892 wurde in Berlin von den späteren Friedensnobel- preisträgern Bertha von Suttner und Alfred Hermann Fried die „Deutsche Friedensgesellschaft“ gegründet. Auf ihrer Geburtstagsseite schreibt die DFG-VK: “125 Jahre später sind wir aktiver denn je – denn die Zeit verlangt es leider.”

Donnerstag 09.11.17, 12:37 Uhr

Polizei setzte Kriegswaffen bei G20 ein

IMI-Aktuell berichtet unter Verweis auf den Spiegel, dass die Polizei im Zuge der Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg in 82 Fällen Waffen einsetzte, die unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fielen. Diese rechts- widrigen, nun öffentlich gewordenen Vorfälle seien Teil einer besorgnis- erregenden Entwicklung hin zu einer zunehmend militärisch agierenden Polizei. Sie seien auch im Kontext des Einsatzes von mit Maschinen- pistolen bewaffneten Spezialeinheiten gegen Menschenmengen zu sehen (vgl. IMI-Analyse 2017/33).

Mittwoch 08.11.17, 19:28 Uhr

Künftige Schwerpunkte von Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!

Bei der Planungskonferenz von Aktion Aufschrei am 31. Oktober und    1. November 2017 in Kassel wurde die Fortsetzung der Kampagne beschlossen. Die Teilnehmer_innen verständigten sich über die Schwerpunkte und Ziele der Kampagne für die nächsten vier Jahre.     Im Dreiminuten-Video auf dem youtube-Chanel der DFG-VK werden      diese von Jürgen Grässlin dargestellt. Künftig soll unter anderem eine intensivere internationale Vernetzung beim Engagement gegen Rüstungsexporte angestrebt werden.

Mittwoch 08.11.17, 19:10 Uhr

Bochum gibt Daten an die Bundeswehr

Die Soziale Liste Bochum kritisiert, dass die Verwaltung die Weitergabe von Adressen von Jugendlichen an die Bundeswehr unverändert weiter betreiben will. In einer Bürgeranregung gem. § 24 GO NRW hatte der Bundestagsabgeordnete Dr. Alexander Soranto Neu angeregt, „Jugendliche, bei denen die Weitergabe ihrer Daten an die Bundeswehr bevorsteht“, ebenso wie deren Eltern anzuschreiben und „über die beabsichtigte Datenweitergabe“ zu informieren. (weiterlesen)
Dienstag 07.11.17, 20:58 Uhr

Geändertes Treffen des Friedensplenums

Das Bochumer Friedensplenum trifft sich ausnahmsweise nicht turnusmäßig am 8. November, sondern erst am Mittwoch, dem 15. November.

Dienstag 07.11.17, 12:58 Uhr

Abrüsten statt aufrüsten

“Abrüsten statt aufrüsten” ist ein Aufruf von GewerkschafterInnen, KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen und vielen Menschen aus der Friedens- und Umweltbewegung. Im Wortlaut:

“Die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln, auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP). So wurde es in der NATO vereinbart.
Zwei Prozent, das sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, so bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, Kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau, Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe.
Auch sicherheitspolitisch bringt eine Debatte nichts, die zusätzlich Unsummen für die militärische Aufrüstung fordert.
Stattdessen brauchen wir mehr Mittel für Konfliktprävention als Hauptziel der Außen- und Entwicklungspolitik.
Militär löst keine Probleme. Schluss damit. Eine andere Politik muss her.
Damit wollen wir anfangen: Militärische Aufrüstung stoppen, Spannungen abbauen, gegenseitiges Vertrauen aufbauen,
Perspektiven für Entwicklung und soziale Sicherheit schaffen, Entspannungspolitik auch mit Russland, verhandeln und abrüsten.
Diese Einsichten werden wir überall in unserer Gesellschaft verbreiten. Damit wollen wir helfen, einen neuen Kalten Krieg
abzuwenden.

Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben – Abrüsten ist das Gebot der Stunde”

Hier kann man den Aufruf unterschreiben.