Samstag 28.10.17, 18:50 Uhr

Jüdisches Leben unterm Hakenkreuz

Am Sonntag,  den 5.  November um 14 Uhr lädt die Volkshochschule zu einem Stadtrundgang ein, bei dem Wolfgang Dominik darüber informiert, wie drastisch sich das Leben der jüdischen Bevölkerung während des Faschismus veränderte. Der Rundgang findet wenige Tage vor dem 9. November statt. Am 9.11.1938 wurden ca. 2000 jüdische Synagogen von den Faschisten in Flammen gesetzt. Auch die Bochumer Synagoge war dabei. Auf dem Stadtrundgang durch die Innenstadt soll an etlichen Plätzen, Gebäuden, Stelen und Stolpersteinen auf Diskriminierung, Verfolgung, Flucht oder Deportation und Ermordung jüdischer BochumerInnen hingewiesen werden. Es soll den Fragen nachgegangen werden: Was wussten die Bochumer vom Schicksal ihrer jüdischen Nachbarn? Wer profitierte von der Verfolgung der jüdischen Mitbürger? Welche Etappen der antijüdischen Maßnahmen gab es in Bochum? Welche politischen und religiösen Vorurteile machten den antijüdischen Terror möglich? Warum gab es so wenig Widerstand? Wie ist eigentlich auch in Bochum mit den wenigen Überlebenden umgegangen worden?
Am Beispiel einer bekannten Bochumerin, Ottilie Schoenewald, soll exemplarisch auf  jüdisches Leben in Bochum hingewiesen werden.
Dieser Stadtrundgang soll auch für den gegenwärtigen Antisemitismus und Rassismus sensibilisieren.
Termin: Sonntag, 5.11.2017, 14.00 Uhr bis 16.15. Treffpunkt: Glocke auf dem Rathausplatz
Die VHS bittet um Anmeldung unter der Tel.-Nr. 9101555.
Teilnahmegebühr 5 Euro, erm. 3 Euro.

 
 
 
 


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