Dienstag 18.11.14, 17:16 Uhr

Verweigerte Emanzipation

Am Dienstag, den 25.11. wird David Jünger um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer über die deutschen Juden und den Ersten Weltkrieg diskutieren. Mit Begeisterung zogen die deutschen Juden in den Ersten Weltkrieg, sollte er ihnen doch die endgültige Durchsetzung der Emanzipation bringen. Stattdessen stand an seinem Ende die Verweigerung der Gleichberechtigung durch Staat und Gesellschaft. In dem Vortrag werden die historischen Bedingungen jüdischer Teilhabe im Deutschland des frühen 20. Jahrhunderts erläutert und schließlich gezeigt, warum die Emanzipation der Juden bereits gescheitert war, noch bevor der Nationalsozialismus entstand. David Jünger lebt in Berlin und ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg und der Freien Universität Berlin. Veranstaltet von der Bochumer Geschichtswerkstatt, unterstützt vom Bochumer Friedensplenum. Eintritt frei.

 
 
 
 


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