Freitag 18.04.14, 11:35 Uhr
Radtour der Bochumer Geschichtswerkstatt

Zwangsabeit und Zwangsarbeiterlager

Am Samstag, den 26.April wird die Bochumer Geschichtswerkstatt eine Stadtrundfahrt per Rad zum Thema Zwangsarbeit und Zwangsarbeiterlager während der NS-Zeit durchführen. Im gesamten Bochumer Stadtgebiet wurden während des Zweiten Weltkrieges etwa 100 Zwangsarbeiterlager errichtet. Männliche und weibliche Arbeitskräfte aus Holland, Belgien, Frankreich, Polen, Russland, Weißrussland, der Ukraine und aus anderen besetzten Gebieten wurden damals in Bochumer Betrieben zwangsweise beschäftigt. In den zwei Bochumer Außenlagern des KZ Buchenwald waren überwiegend jüdische Häftlinge interniert, von denen viele aus Ungarn stammten.
Während dieser etwa 4-stündige Radtour machen Station an den früheren Standorten der KZ-Außenlager und auf den Geländen der ehemaligen Zwangsarbeiterlager. Weitere Stationen sind das Gelände des Bochumer Vereins, die Sauren Wiesen, der Jüdische Friedhof an der Wasserstr. und der Kommunalfriedhof in Altenbochum.
Die Stadtrundfahrt beginnt um 14:00 Uhr am Springerplatz, vor dem Hochbunker. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Volkshochschule Bochum statt.
Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro.
Anmeldungen bis zum 23.04.14 erbeten unter: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de oder unter 0234/910-1555.

 
 
 
 


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