Dienstag 03.12.13, 16:15 Uhr

Neuer Jugendring-Vorstand

Der Bochumer Kinder- und Jugendring berichtet über seine Mitgliederversammlung: »Die Delegierten der Mitgliedsverbände haben auf der Vollversammlung des Jugendrings am 02. Dezember 13 einstimmig einen neuen Vorstand für den Kinder- und Jugendring gewählt. Im neuen Vorstand arbeiten Vertreter von 8 Mitgliedsverbänden mit. Der Vorstand ist damit breit aufgestellt und kann die unterschiedlichen Interessenslagen von großen und kleinen Jugendverbänden und Jugendinitiativen bei der künftigen Arbeit gut berücksichtigen. Die Vorsitzende des Kinder- und Jugendrings Ina Wilde wurde erneut in ihrem Amt bestätigt. Sie wird zwei weitere Jahre an der Spitze des Kinder- und Jugendrings stehen. Die 36-jährige Diplom-Sozialpädagogin und Diakonin vertritt die Rosa Strippe im Jugendring.
Als stellvertretende Vorsitzende sind Maria Hagemeister vom AWO-Jugendwerk und Wilfried Maier von der Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend wiedergewählt worden.                                                                                                                                                                       Tim Ackermann von der DGB-Jugend, Karen Spatz von der IFAK und Pamela Ziesche von der Sportjugend sind als Beisitzer im Vorstand bestätigt worden. Neu als Beisitzer sind Jonas Borgwardt vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend und Marc Pattmann von den Falken in den Vorstand des Jugendrings gewählt worden.
Die Delegierten haben eine gute Wahl getroffen und der Jugendring ist nach den Neuwahlen gut gerüstet, um die vielfältigen Aufgaben zu bewältigen und um die Interessen von Kindern und Jugendlichen engagiert in der Stadt vertreten zu können.
Zentrale Themen für den neuen Vorstand sind der Einsatz für mehr soziale Gerechtigkeit, die Stärkung der antirassistischen Arbeit, der Ausbau von Partizipationsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen und die bessere Vernetzung der Bildungsangebote der Jugendverbände und Jugendinitiativen.
Die erneute Ausweitung des Projektes „Bochumer Ferienpate“ ist von den Delegierten besonders gewürdigt worden. 300 bedürftigen Kindern und Jugendlichen ist mit Hilfe des Projektes die Teilnahme an einer Jugendreise ermöglicht worden ist.
Zahlreiche Jugendverbände und Jugendinitiativen haben sich aktiv am Aktionstag des „umFAIRteilen-Bündnisses“ am 14. September 13 in Bochum beteiligt, um für mehr soziale Gerechtigkeit, um für den Erhalt der Daseinsfürsorge und um für gute Lebensbedingungen zu demonstrieren.
Die gute Beteiligung bei den U 18-Wahlen am 13. September 13 hat gezeigt, dass viele Jugendliche an politischen Themen interessiert sind. Die Jugendstimmen für rassistische Parteien müssen jedoch ernst genommen werden und sind ein eindeutiger Arbeitsauftrag für die Kinder- und Jugendarbeit, das antirassistische Engagement zu verstärken.
Die Delegierten haben auch erfreut zur Kenntnis genommen, dass die Ergebnisse des lokalen Jugendforums von Politik und Verwaltung ernst genommen werden. Im Stadtteil Laer soll ein neuer Treffpunkt für Jugendliche und für junge Erwachsene eingerichtet werden und für Minderjährige sind neue – nicht kommerzielle – Discoangebote in konkreter Planung. Aktive Jugendliche und junge Erwachsene haben bei den Jugendforen die Möglichkeit, auf Misstände und unzureichende Angebote hinzuweisen. Der neue Vorstand plant, Jugendforen in den nächsten Jahren in den Stadtbezirken zu etablieren.
Mit Hilfe des neuen Projektes „Kommunale Bildungslandschaften“ werden die vielfältigen Bildungsangebote der Jugendverbände und Jugendinitiativen stärker in den Blick gerückt und besser mit anderen Bildungsangeboten verzahnt. Die Förderung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen ist dabei besonders wichtig.
Mit großer Sorge nehmen die Delegierten der Mitgliedsverbände zur Kenntnis, dass die neue Bundesregierung auf Steuererhöhungen zu Lasten von großen Vermögen verzichten will. Für viele Städte und Gemeinden, die mit der Sanierung ihrer Haushalte vollkommen überfordert sind, droht – insbesondere unter dem Diktat der Schuldenbremse – eine weitere Verschlechterung ihrer ohnehin schon schwierigen Finanzsituation. Leistungseinschränkungen und Gebührenerhöhungen werden weiter auf der Tagesordnung zahlreicher Kommunen stehen. Zu den dann besonders Betroffen zählen regelmäßig Kinder, Jugendliche und Familien. «

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3. Dez. 2013, 18:47 Uhr

LeserInnenbrief von Falk Moldenhauer:

Nicht vergessen:

BITTEN DER KINDER
Die Häuser sollen nicht brennen.
Bomber sollt man nicht kennen.
Die Nacht soll für den Schlaf sein.
Die Mütter sollen nicht weinen.
Keiner sollt müssen töten einen
Alle sollen was bauen.
Da kann allen trauen.
Die Jungen sollen es erreichen.
Die Alten desgleichen. (Bert Brecht)


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