Freitag 02.04.10, 10:00 Uhr
Film über Leben und Wohnen in den Townships von Kapstadt

Im Schatten des Tafelberges

Der Film von Daniela Michel, Alexander Kleider und Romin Khan läuft am Mittwoch, dem 7. April un 17.00 Uhr im Kino Endstation im Bahnhof Langendreer. Die FilmemacherInnen und die ProtagonistInnen Ashraf Cassiem und Mncedisi Twalo aus Südafrika sind anwesend. Der Film erzählt die Geschichten von Ashraf, Mne, Zoliswa und Arnold, die in den Armenvierteln rund um Kapstadt auf unterschiedliche Art und Weise ums Überleben kämpfen. Ashraf und Mne von der Anti Eviction Campaign setzen sich täglich in den Townships gegen Zwangsräumungen und Wassersperrungen ein. Zoliswa, eine allein erziehende Mutter, sucht eine neue Stelle als Hausangestellte und Arnold macht eine Ausbildung zum bewaffneten Wachmann in der boomenden Sicherheitsindustrie. Als die Stadtverwaltung eine komplette Armensiedlung räumen lassen will, werden Ashraf und sein Freund Mne mit ihren eigenen unverarbeiteten Erlebnissen aus der Zeit der Apartheid konfrontiert…
Ein Vierteljahr vor Beginn des FIFA-Herrenfußball-Turniers in Südafrika gibt der Film tiefen Einblick in den Alltag derjenigen, die nicht in der Innenstadt Kapstadts, sondern auf der anderen Seite des Tafelberges, in den endlosen Townships der Cape Flats leben. Ohne in Stereotypen zu verfallen, zeichnet der Film das Bild einer zwischen den Spätwirkungen der Apartheid und der sozialen Härte des Neoliberalismus gespaltenen Gesellschaft.
Eine Veranstaltung der BISA und dem Bahnhof Langendreer in Kooperation mit dem Mieterforum Ruhr.
Um 19.30 Uhr folgt dann die Veranstaltung Soziale Kämpfe in Südafrika mit Ashraf Cassiem und Mncedisi Twalo.

 
 
 
 


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