Dienstag 28.07.09, 13:00 Uhr
Buch über Agnes und Wilhelm Hünnebeck

Leben im Abseits

Susanne Schmidt, Stadtarchivarin im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Dr. Hubert Schneider, Historiker und Vorsitzender des Vereins „Erinnern für die Zukunft” und Jürgen Wenke, Leiter der „Rosa Strippe e. V. Bochum“ haben ein Buch über Agnes und Wilhelm Hünnebeck veröffentlicht. Wilhelm Hünnebeck, ein in der Zeit der Weimarer Republik erfolgreicher Bochumer Rechtsanwalt und Notar, war homosexuell, und seine Mutter war jüdischer Herkunft. Um ihn geht es in diesem Buch, aber auch um seine Schwester Agnes. In einer hoch angesehenen und gesellschaftlich fest verankerten Familie aufgewachsen, schien den Geschwistern ein ähnlicher Status vorherbestimmt zu sein wie ihren Eltern. Und doch kam es anders – nach 1933. Das Buch zeigt nicht nur die Verfolgung während des Faschismus auf, sondern beschreibt auch, wie es nach 1945 mit der Diskriminierung von Homosexuellen weiterging.

 
 
 
 


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