Goaliat
Im Oktober 2006 hatte ein Laden in der Oskar Hoffmann Straße eröffnet, der vorwiegend Sachen von Marken wie "Thor Steinar" oder "pro violence" verkaufte. Dies sind Modemarken, die in erster Linie rechtsextreme KäuferInnen bedienen sollen. Gegen diesen "Nazi-Laden" formierte sich Widerstand. Mit diesem Internet-Angebot wurden Informationen über Aktivitäten und Nachrichten zu diesem Laden dokumentiert.
Eine Stadtteil-Initiative von NachbarInnen des Nazi-Ladens, die u.a. von vielen Geschäftsleuten im Ehrenfeld, von Kirchen, Parteien, Gewerkschaften, dem Kinder- und Jugendring und dem Schauspielhaus unterstützt wurde, ist es gelungen, den Nazi-Laden zu vertreiben.

 
www.bo-alternativ.de - special:

Kein Naziladen in Ehrenfeld
...und auch nicht anderswo!

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Samstag 26.05.07, 19:00 Uhr
Thor-Steinar- und andere Nazi-Klamotten sind unerwünscht:

Berlin! Bremen! Bochum?

“Werder Bremen setzt nun ein deutliches Zeichen gegen Rechts. Zukünftig wird Zuschauern, die Kleidung der Firma “Thor Steinar” tragen, der Zugang zum Weser-Stadion verwehrt”, schreibt der Fußball-Bundesliga-Verein Werder Bremen auf seiner Webseite. Zuvor hatte schon Hertha BSC genauso entschieden: “Ab dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg (04.11.2006) wird Zuschauern, die Kleidung der Firma Thor Steinar Kleidung tragen, der Zugang zum Berliner Olympiastadion verwehrt”, heißt es auf der Webseite des Berliner Fußball-Clubs. Der VfL Bochum hat sich bisher geweigert, diesem Beispiel zu folgen. Die Bochumer hatten ihre Weigerung mit Berliner Besonderheiten begründet, die in Bochum nicht gegeben seien. Mit der Bremer Entscheidung kommt der VfL nun in die Defensive. Seine Kampagne “Dafür! Dagegen!” könnte bald im Abseits stehen. In Bochum gibt es schließlich einen Nazi-Laden, der offensiv Thor-Steinar-Sachen verkauft.