Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Bochum lädt zu einer Veranstaltung zu Einsamkeit unter jungen Menschen am 15.01.2026 um 18:30 in der KO-Fabrik (Stühmeyerstraße33, 44787 Bochum, Eintritt frei) ein.
»Auch immer mehr jüngere Menschen klagen über Einsamkeit. Zugleich liegen die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden der Kinder und Jugendlichen immer noch deutlich unter dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Ein Viertel der Jugendlichen schätzt die eigene Lebensqualität als gering ein (Deutsches Schulbarometer 2024).
Am 8.1.26 trifft sich das Wittener „Nein zur Wehrpflicht Bündnis“.
»Am 05.12. wurde, während über 55.000 SchülerInnen dagegen protestierten, das neue Gesetz zum Wehrdienst beschlossen. Wir, das Nein zur Wehrplicht Bündnis, lassen uns davon nicht entmutigen, sondern wollen nun umso deutlicher zeigen, dass wir nicht bereit sind, in einen Krieg zu ziehen, der nicht in unserem Interesse ist. Der nächste Schulstreik soll deshalb auch in Witten stattfinden! Diese Aktion und unser weiteres Vorgehen für das kommende Jahr wollen wir daher am 08.01. um 18 Uhr planen.
Auf der Homepage von bochum-gemeinsam wird auf eine Filmvorführung am 26.1.26 um 19:00 hingewiesen. Filmemacher Ingwar Perowanowitsch zeigt in seinem Dokumentarfilm, was die schönsten Fahrradstädte Europas auszeichnet und lebenswert macht. Der Journalist und Filmemacher Ingwar Perowanowitsch reiste zwei Monate lang per Rad durch Europa.
Ein Festival in Bochum zum Gedenken an Schwarzen Antifaschistischen und Antinazistischen Widerstand im Zweiten Weltkrieg.
Das Projekt „Gilges – Gedenken und Widerstand “ erinnert an Schwarze Opfer des NS-Regimes, benannt nach Hilarius Gilges, einem Schwarzen Schauspieler und Kommunisten, der von der SA ermordet wurde. Ein dreitägiges Festival erstreckt sich über Podiumsdiskussionen, Musik, Performances und eine Ausstellung Schwarzer Künstler*innen aus NRW. Neben dem Gedenken schafft es Raum für Empowerment und Austausch.
Die Pressestelle der Stadt Bochum informiert darüber, dass die städtische Familienbildungsstätte (FBS) noch freie Plätze beim Angebot: „Mein Kind, sein erstes Smartphone und ich“ (Kursnummer: 25C-11102) hat.
»Ob zum Übergang in die weiterführende Schule oder vielleicht auch schon früher, weil es im Familienalltag hilfreich erscheint: Kinder sind sehr jung, wenn sie mit dem ersten eigenen Smartphone den digitalen Zugang zu einer grenzenlosen Welt aus Messenger-Apps, Social Media, Spielen und World Wide Web in ihren Händen halten.
Für Samstag, 8.11.2025 um 16 Uhr laden die Aktivisti vom Trotz Allem in der Wideystr 44 in Witten zu einem Aperitivo Soli Abend ein.
»Hallo Freunde, wir laden zum Aperitivo ein, das heißt den ein oder anderen Spritz, leckere Snacks und das ganze zur besten Zeit am Nachmittag. Auch wenn es nicht mehr so sonnig ist, machen wir es uns einfach drinnen schön.
Das Endstation.Kino im Bahnhof Langendreer lädt am Donnerstag, den 6. November um 19 Uhr zu der Vorführung des Films: Ohne Chef – Demokratie bei der Arbeit ein. Die Filmvorführung findet in Kooperation mit Vereinte Kräfte, dem seit 2022 existierenden Bochumer Kollektivbetrieb für Haushaltshilfe, statt. Im Anschluss an den Film möchten die anwesenden Kollektivmitglieder mit allen Interessierten über den Film und die Arbeit in Kollektivbetrieben diskutieren. Dabei stellen sie auch ihren Betrieb vor und berichten über ihre eigenen Erfahrungen, Errungenschaften und Herausforderungen.
Mitglieder der Seebrücke Bochum sammeln zusammen mit Menschen des Offenen Antifacafes am Sonntag, 2.11.25, 14:00 – 16:00 während des veganen DIY-Picknicks Winterbekleidung und Pullover für unbegleitete minderjährige Geflüchtete.
Ein Stück von und mit Mohammad Karim Asir. Auf Deutsch und Persisch mit Untertiteln.
»Für uns ein sehr wichtiges Stück, in dem Karim über seine persönlichen Erfahrungen spricht und dabei die „complexities of identity, migration and political threats“ sichtbar macht. Eine leere Bühne, ein Koffer. Viel mehr braucht Mohammad Karim Asir nicht, um uns mitzunehmen auf seine Reise, die ihn von Kabul nach Bochum führte.
Mohammad Karim Asir ist Schauspieler, Puppenspieler und Theaterdozent an der Universität Kabul. Bekannt wurde er als „afghanischer Charlie Chaplin“, der in den Straßen von Kabul mit seinem ikonischen Kostüm Freude und Hoffnung in Zeiten der Verzweiflung verbreitete und mit seiner Körpersprache Angst, Gewalt und soziale Ungerechtigkeit anklagte. Seine Arbeit wurde international gewürdigt, unter anderem von der New York Times, BBC und Arte.
Das Fritz-Bauer-Forum lädt für Donnerstag, 30. Oktober, 18:00 Uh zu einem Vortrag von Nora Kersting mit dem Thema Gedenkstätten in Chile 1973-2025 ein.
»Während der Militärdiktatur unter Augusto Pinochet (1973-1989) blieben viele Haft- und Folterzentren im Verborgenen. Einige wurden zerstört, andere wurden erst Jahre später identifiziert. Von insgesamt 1.132 bekannten Orten sind heute lediglich 40 offiziell als Denkmäler geschützt – viele von ihnen in einem Zustand des Verfalls.
Zur Veranstaltung lädt der Mieterverein Bochum in Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW, dem Institut für Soziale Bewegungen und der Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets.
Die Berliner Mietenbewegung setzt seit mehreren Jahren auf die Idee der Vergesellschaftung und gewinnt dafür Mehrheiten. In seinem Buch „Das Laute Berlin – Deutsche Wohnen & Co Enteignen und die Wiederkehr der Vergesellschaftung“ berichtet Ralf Hoffrogge, wie die Mietenkrise zum demokratischen Aufbruch wurde. Er erzählt, wie im Nachgang der Finanzkrise von 2008 eine neue soziale Bewegung entstand: aus kleinen Nachbarschaftsinitiativen wurden große Bündnisse, ruinierten durch geschickte Medienarbeit das Image der Wohnkonzerne und trieben die Berliner Landesregierung mit zwei Volksentscheiden vor sich her.
Am Dienstag, 28. Oktober, um 18 Uhr hält Dr.-Ing. Alexander Heim, Referent der Institutsleitung, Fraunhofer IEG, einen Vortrag mit dem Titel „Sicherheit der Energieversorgung – Beiträge unterschiedlicher Energiewendetechnologien“. Der Eintritt ist kostenfrei. Anmeldungen für den Kurs Nummer L13201 sind online über die Homepage der Volkshochschule Bochum möglich: vhs.bochum.de
Der Krieg in der Ukraine und die daraus folgende Energiekrise haben gezeigt, wie verletzlich unsere Energie- und Rohstoffversorgung ist, wenn zu große Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten bestehen. Neben der Diversifikation von Quellen und Partnern wird im Kontext der zukünftigen Energieversorgung auch die heimische Produktion eine steigende Rolle spielen.
Die Bücherei Wattenscheid im Gertrudis-Center, Alter Markt 1, präsentiert in Kooperation mit dem Förderverein „LiesWAT e.V.“ am Donnerstag, 23. Oktober, ab 18.30 Uhr einen Krimi-Abend. Arne Dessaul liest aus „Ihr letzter Tanz“, dem fünften Band seiner Bochumer Krimireihe um Privatdetektiv Mike Müller. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Kostenloser Musikworkshop für Jugendliche ab 12 Jahren
Die Falken, Bochum bieten zusammen mit X-Vision Ruhr einen Rapworkshop in Hamme an und findet im Er startet am Montag, 20.10. und geht bis Freitag, 24.10., jeweils von 13:00 bis 17:00 und findet im JuSH Hamme (Amtsstraße 12, 2.OG) statt.
Fritz Bauer Forum, Feldmark 107, 44803 Bochum, Donnerstag, 23. Oktober, 18:00 Uhr, der Eintritt ist frei
„Albert Göring? – Nie gehört. Hermann Göring, ja den kenne ich, aber Albert? Nein.“ Unterschiedlicher können zwei Brüder nicht sein. Der eine, Hermann Göring, schließt sich begeistert Hitler an und macht in dem mörderischen Regime der Nationalsozialisten Karriere. Der andere, sein Bruder Albert Göring, verachtet die Unmenschlichkeit der Nazis. William Hastings Burke hat sich auf die Spuren des 1966 in München verstorbenen Albert Göring begeben und akribisch seine weitgehend unbekannte Lebensgeschichte recherchiert. Albert Göring hat während des Nazi-Regimes mit dem tschechischen Widerstand zusammengearbeitet und vierunddreißig Menschen das Leben gerettet, indem er ihre Ausreise aus Deutschland oder Österreich organisierte und nicht selten auch finanzierte.
»Vom Montag, 13. Oktober, bis Freitag, 17. Oktober, präsentiert die Bücherei Querenburg im UniCenter, Querenburger Höhe 270, die Themenwoche „Was macht eigentlich die Feuerwehr …?“ Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos. Anmeldungen sind per E-Mail an buechereiquerenburg@bochum.de oder telefonisch unter 02 34 / 910 – 91 41 möglich.
Am 16.10.2025 veranstalten das Team des Projekts „Fahrradmedien“, gemeinsam mit dem Bochumer Cycling Club Windkante ein Filmscreening des feministischen Fahrradfilms OVARIAN PSYCOS im Kino Endstation, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum. Der Eintritt ist frei, die Türen öffnen sich um 18:30 und der Film beginnt um 19:00 Uhr.
Die Bücherei Wattenscheid im Gertrudis-Center, Alter Markt 1, bietet am Donnerstag, 9. Oktober, um 16 Uhr das Bilderbuchkino „Ich bin stark, ich sag laut Nein!“ in Kombination mit einem Selbstbehauptungstraining an. Andreas Merks, Leiter der WTplus-Schule Wattenscheid zeigt Kindern von sechs bis zehn Jahren geeignete Übungen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 18 Jahren können in den Herbstferien 2025 in Wattenscheid ihre musikalische Kreativität entfalten: Das Projekt „Beats aus WAT“ lädt vom 13. bis 17. Oktober 2025 zu einem kostenlosen Workshop im Bereich Songwriting und Musikproduktion ein.
Unter der Anleitung erfahrener und professioneller Dozenten lernen die Teilnehmenden, eigene Texte zu schreiben, Beats zu produzieren und Songs aufzunehmen. Dabei stehen nicht nur musikalische Grundlagen im Mittelpunkt, sondern auch der Spaß am gemeinsamen kreativen Arbeiten.
Im Trotz Allem in der Wideystr. 44 in Witten findet am Freitag, 03. Oktober im Rahmen des Antifa Café – Antifaschistischer Film eine Veranstaltung zu „Erinnern, Widersetzen, Verändern“.
»Film ist seit jeher nicht nur ein Medium der Massenkultur, sondern verhandelt ebenso gesellschaftlich relevante Fragen. Sein Potenzial zur ideologischen Beeinflussung wurde unter anderem von der NS-Propaganda missbraucht, kann aber ebenso für emanzipatorische und antifaschistische Anliegen genutzt werden.
Wie die Stadt Bochum mitteilt, gibt es noch freie Plätze bei der VHS Bochum:
»Am 29. September startet bei der Volkshochschule Bochum (vhs) der Deutschkurs „Fit fürs Zertifikat B1″ (Kursnummer: K78100). Das Angebot findet an 20 Terminen jeweils montags und mittwochs von 17 bis 19.30 Uhr in Raum 201b an der Baarestraße 33 statt und richtet sich an Interessierte mit sehr guten Vorkenntnissen auf dem Niveau A2, die sich gezielt auf die B1-Prüfung vorbereiten möchten. Die Teilnehmenden vertiefen Grammatik, Wortschatz und Ausdrucksfähigkeit und erhalten praktische Tipps und Strategien für eine erfolgreiche B1-Prüfung. Zum Kursstart ist das Lehrbuch „Deutsch als Fremdsprache, Grammatik aktiv B1+“ mitzubringen. Die Kursgebühr beträgt 165 Euro, Ermäßigungen sind möglich. Interessierte können sich per Mail an daf@bochum.de mit einem A2-Nachweis anmelden.«
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Region Ruhrgebiet teilt in einer Pressemitteilung folgendes mit und startet einen Appell an die Mitglieder des Bundestages:
»Dünnes Portemonnaie trifft auf dicke Brieftasche: In Bochum leben rund 38.500 Bürgergeld-Empfänger, aber auch 107 Einkommens-Millionäre. „Krasser geht es nicht: Die einen müssen jeden Euro dreimal umdrehen. Die anderen wissen nicht, wohin mit ihrem Geld“, sagt Martin Mura von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Unter den Bürgergeld-Empfängern seien viele Arbeitslose und Alleinerziehende. Allein rund 12.400 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren leben nach Angaben der NGG Ruhrgebiet in Haushalten, die Bürgergeld beziehen. Die Gewerkschaft beruft sich bei den Bürgergeld-Zahlen auf die Arbeitsagentur und bei den Einkommens-Millionären auf das Statistische Landesamt Nordrhein-Westfalen (IT.NRW).
Das Frauenarchiv ausZeiten lädt ein zum letzten Bochumer Frauenstadtrundgang in diesem Jahr. Es gibt die Gelegenheit, historische Frauen aus dem Bochum des 19. und 20. Jh. und früher kennenzulernen. So erfährt man, welche Spuren Frauen wie die Anwältin Nora Platiel und die Politikerin Ottilie Schoenewald oder die Pastorin Ursula Schafmeister hinterlassen haben – in der Stadt, aber auch in der Geschichte der Frauenbewegung.
Die Stolpersteine des Kölner Künstlers Gunter Demnig erinnern in vielen Orten an die Opfer des Faschismus. In Bochum werden seit 2004 Stolpersteine im gesamten Stadtgebiet verlegt. Mittlerweile gibt es schon 374 Stolpersteine und vier Stolperschwellen in der Stadt. Patenschaften für Stolpersteine haben Schulklassen, Vereine, Initiativen und engagierte Einzelpersonen übernommen. Sie haben sich intensiv mit der Biografie der Opfer beschäftigt und diese öffentlich bekannt gemacht. Stolpersteine erinnern an Jüdinnen und Juden, Homosexuelle, Sinti und Roma, Menschen mit Handicap und politisch Verfolgte.
Reinhard Junge liest aus der Biografie seines Vaters, der unter den Nazis im Konzentrationslager saß. Der Adenauer-Gesinnungsjustiz entging er mit Glück. Als Vorsitzender des Sachsenhausenkomitees hat er sich ein Leben lang für Menschenrechte und gesellschaftlichen Fortschritt eingesetzt.
Das Archivkino des Stadtarchivs – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, zeigt am Donnerstag, 25. September, um 19 Uhr den 30-minütigen Film zur Marshallplan-Siedlung (MSA) in Bochum-Gerthe.
»Nach dem Zweiten Weltkrieg herrschte eine große Wohnungsnot. Auch für die im Bergbau tätigen Mitarbeiter und deren Familien musste Wohnraum geschaffen werden. Mit Geldern des amerikanischen Marshallplans wurden die Häuser der Siedlung „Hiltroper Heide“ gebaut. Die Schwarzweiß-Produktion der Bochumer Heimstätten GmbH entstand 1952.
Fridays for Future gehen wieder auf die Straße, kurz vor der Kommunalwahl, um Klimagerechtigkeit von der Politik einzufordern. Denn die Kommunalwahl hat großen Einfluss auf die konkrete Umsetzung der Klimaschutzmaßnahmen vor Ort in Bochum und die nächsten Jahre sind entscheidend! Das ganze startet am morgigen Freitag, den 12. September um 15 Uhr vor dem Bochumer Hauptbahnhof.
Die NaturFreunde Bochum Langendreer laden ein zur Diskussion über die attac-Kampagne „Tax the rich“ TERMIN: 18.09.2025 19:30h ORT:, NaturFreundeZentrum Hohe Eiche 20
»In Deutschland besitzt das reichste Prozent der Bevölkerung ein Drittel des Vermögens. Die ärmere Hälfte hat zusammen nicht einmal zwei Prozent.
Vor allem seit der Corona-Krise können wir beobachten, wie Milliardäre immer reicher werden. 10 % der Haushalte in Deutschland besitzen 60 % des Vermögens in Deutschland. Die obersten 1 % besitzen dabei, laut Hans-Böckler-Stiftung, rund 30% des Vermögens. Für sie sind weitere Steuersenkungen geplant, obwohl sie übermäßig von den Investitionen des Staates profitieren.