Sonntag 13.07.25, 13:02 Uhr

Erster Spatenstich für eine gemeinwohlorientierte Nachnutzung des BVZ


Das Wetter spielte mit bei der Aktion „Grundsteinlegung für eine gute Idee – BVZ nachnutzen statt abreissen!“ des Netzwerks „Stadt für Alle“ am gestrigen Samstag um 12 Uhr. Moderatorin Doris Betsch begrüßte die etwa 30 Gäste und führte durch ein Programm, in dem das Projekt vorgestellt wurde. Für die Bochumer Entwicklungsgesellschaft GmbH (BEG) erläuterte Rainer Midlaszewski die Pläne: Eine Kindertagesstätte, eine zweizügige Grundschule, ein Indoor-Spielplatz und eine Kantine sollen nach den Plänen des Architekten Lennard Flörke im Erdgeschoss Platz finden, 100 Sozialwohnungen in den Obergeschossen. Bauleiterin Susan Kowalski stellte die besondere Eignung des Gebäudes plastisch dar. Bauhistorikerin Lina Heimrath konnte über die historische Bedeutung des Bauwerks Auskunft geben, das leider noch kein Denkmal ist, und Martin Krämer vom Mieterverein strich die Bedeutung des Sozialen Wohnungsbaus für den angespannten Bochumer Wohnungsmarkt heraus. Mit der Aktivistin Mascha von Fridays for Future und dem Klimaexperten Marcus Brüne war auch Fachkunde in Klimafragen vor Ort, die die ökologische Bedeutung des Grundsatzes „Erhalt vor Abriss“ im Gebäudebereich nachvollziehbar machen konnten. Nach dem symbolischen ersten Spatenstich war auch noch genügend Zeit für eine Fragerunde.

Bilder von Günther Scholten, Rolf van Raden, Aichard Hoffmann