Montag 29.04.19, 10:54 Uhr

Film über die Grenzen des Wachstum



Am Freitag, den 3. Mai, zeigt das Nachhaltigkeitskino ab 19 Uhr im Umweltzentrum Bochum den Film „Weniger ist mehr: Die Grenzen des Wachstums und das bessere Leben“ (Karin de Miguel Wessendorf, 2013, 52 Min). In der Einladung heißt es: Dabei geht es um den Einfluss des persönlichen Konsumverhaltens auf die Umwelt. Was kann jede/r einzelne tun? Fällt das im Vergleich mit der Industrie oder mit anderen Erdteilen überhaupt ins Gewicht? Was sagen verschiedene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu? Im Anschluss werden sich alle Interessierten dazu austauschen können.
Beim letzten Mal wurde im Anschluss an den Filmbeitrag „scientists for future“ (Link) unter anderem das Thema „eigene Einflussmöglichkeiten auf Politik und Wirtschaft hinsichtlich einer Verbesserung des Klimaschutzes“ angesprochen. Dabei war interessant, dass es unterschiedliche Sichtweisen gibt, wobei alle die Möglichkeit sahen, dass durch den Kauf bestimmter Produkte – also die „Stimme im Supermarkt“ – ein aktiver Einfluss auf die produzierenden Unternehmen ausgeübt wird. Dies gilt jedoch mit der Einschränkung bzw. dem Zusatz, dass seitens des Endkunden auch die nötigen finanziellen Mittel vorhanden sein müssen, da nachhaltige Produkte in der Regel spürbar teurer sind.
Zusätzlich thematisiert wurde allgemein das bestehende Wirtschaftssystem und der darin bestehende (enge) Spielraum für Nachhaltigkeitsansätze.
Diese Themen werden nun aufgegriffen und mit dem neuen filmischen Beitrag ergänzt. Dabei werden neue Sichtweisen von denen erhofft, welche den ersten Film nicht gesehen haben.